Sängerin Lizzo launcht Shapewear-Marke

Zu oft quetschte sich Sängerin Lizzo in unbequeme, unsexy Unterwäsche. Nun ist Schluss damit. Mit ihrer eigenen Shapewear-Linie Yitty möchte die 33-Jährige nun den Markt revolutionieren. Unter anderem, indem sie Größen anbietet, die es bei wenigen Herstellern gibt.

No shame

Am Mittwoch verkündete Lizzo die frohe Botschaft und gab an, mit der Activewear-Brand Fabletics zusammenzuarbeiten. Die Produkte wurden drei Jahre lang entwickelt, das Label ist nach Lizzos Kindheits-Spitznamen benannt. Am 12. April ist der offizielle Launch. Laut der Musikerin ist es eine "no-shame, smile-inducing"-Marke, die "mühelos und jeden Tag getragen" werden kann. 

 

Von XXL bis XS

Alle Teile sind in den Größen 6XL bis XS erhältlich – damit schafft Lizzo die inklusive aller Shapewear-Linien. "Anstatt über Größe auf diese lineare Art und Weise zu denken, sehen wir sie in einem Spektrum, in dem jede:r berücksichtigt wird. Die Größe eines/einer jeden ist einfach seine/ihre Größe. Sie ist nicht hoch, sie ist nicht niedrig, nicht groß, nicht klein. Sie ist schlichtweg deine Größe", wird in einer Pressemitteilung verkündet. 

"Nearly Naked", "Mesh Me" und "Major Label"

Zum Launch können Kunden aus drei Kollektionen wählen: "Nearly Naked" ist eine Linie aus nahtlosen, formenden Kleidungsstücken, "Mesh Me" ein Mix aus Unterwäsche und Oberbekleidung und "Major Label" eine Auswahl an alltäglichen Designs. Über 65 Prozent der Teile sind aus recycelten Fasern. 

Selbstvertrauen gewinnen

Lizzo selbst kann ein Lied davon singen, wie es ist, den eigenen Körper nicht schön genug zu finden: "Ich hatte das Gefühl, dass mir durch Fernsehen und Zeitschriften ständig gesagt wurde, dass mein Körper nicht gut genug sei. Und um als 'akzeptabel' zu gelten, musste ich ihm eine Art von Schmerz zufügen, um in ein Schönheitsideal zu passen." Aus diesem Grund trug sie schon in der sechsten Klasse Shapewear. Doch statt den Körper einzuengen, wollte Lizzo nun Teile entwerfen, die ihn betonen: "ich war es leid, diese traurige, einschränkende Shapewear zu sehen, die buchstäblich niemand tragen wollte." Mit Yitty möchte sie eine Marke schaffen, in der Frauen sich selbstbewusst, gut und sexy fühlen. 

Autor: Cornelia Scheucher, 01.04.2022