Brad Pitts Schlabberlook ist teurer als Gucci und Chanel

Auf seiner Tour durch Europa begeistert er mit maßgeschneiderten Looks, die ein Vermögen kosten.
Autor: Brigitte Biedermann, 26.07.2022 um 13:12 Uhr

Brad Pitt, mittlerweile 58 Jahre alt, weilt gerade in Europa um Werbung für seinen neuesten Film "Bullet Train" zu machen. Doch noch mehr als der Film begeistern seine Outfits auf dem roten Teppich. 

Leinenlooks in allen Farben

Brad Pitt trägt bei den Filmpremieren in Berlin und London auffällig lässige Leinenlooks in den Farben Mandarine, Flaschengrün und Espressobraun (mit Rock!). Wenn Sie sich jetzt fragen, wo es diese Sets gibt, müssen wir Sie enttäuschen. Sie wurden eigens für Brad Pitt vom Private Label Designer Haans Nicholas Mott angefertigt, handgemacht und sind somit unbezahlbar. 

Brad Pitt I Credit: Timm, Michael/Action Press/picturedesk.com

Kunden nur auf Empfehlung

Haans Nicholas Mott eröffnete Anfang 2010 seine privates Label und kleidet nur auf Empfehlung ein. Das heißt: Er arbeitet nicht für jeden, zahlt dieser auch noch so viel Geld. Er sucht sich seine Kunden lieber selbst aus und erarbeitet die Mode dann zusammen mit der Person, die sie tragen wird. 

Mr. Pitts Sinn für Mode

In einem Interview mit dem Magazin GQ sagt Mott: "Ich liebe es, mit Herrn Pitt zu arbeiten, weil er eine klare Vorstellung davon hat, wie er sein möchte. Es besteht eine Übereinstimmung zwischen Mr. Pitts Vision unseres gemeinsamen Raums und meiner Freiheit, darin zu navigieren. Sein Sinn für Farbe, Passform, Textur und Muster ist absolut nuanciert und wirklich besonders.“

Brad Pitt I Credit: Timm, Michael/Action Press/picturedesk.com

Knöpfe sind von Hand geformt

Der Stil des Designers spricht eine eigene Sprache, er will sparsam und eigenwillig, lässig und bequem, sein. Auffälliges Detail seiner Stücke: Die Knöpfe, die von Motts Vater einzeln von Hand geformt wurden und die bunten, händisch gefertigten Kontrastnähte. 

Mode meets Architektur

Mott kommt aus der Architektur und das beeinflusst auch seine Designs. In einem Interview mit der New York Times sagte er einmal: Kleidung sei wie ein Gebäude persönlich bewohnbar und bewege sich durch bewohnte Räume.