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Anna Veith trägt einen Kaschmir Mantel | Credit: Michael Choup goodlifecrew.at
Anna Veith trägt die aktuelle Herbst/Winter Kollektion von Falconeri.
Anna Veith trägt die aktuelle Herbst/Winter Kollektion von Falconeri.
Michael Choup goodlifecrew.at

Anna Veith im Talk: "Lasse mich nicht verbiegen"

21.10.2022 um 09:00, Mio Paternoss
min read
Im Interview spricht Ski-Olympiasiegerin Anna Veith über Mode, Strick und ihre weiteren Pläne.

Anna Veith ist abseits der Pisten vielbeschäftigt: Sie ist Mutter eines Sohnes, Unternehmerin, Markenbotschafterin und gefragtes Testimonial für das italienische Label Calzedonia und Kaschmir-Spezialisten Falconeri.

weekend.at: Für die neue Kampagne hüllen Sie sich in Strickmode des Calzedonia Kaschmir-Labels Falconeri. Wie haben Sie sich dabei gefühlt?
Anna Veith: Gerade Kaschmir lädt dazu ein, sich entspannt und bequem zu kleiden. Genau das wollten wir mit den Fotos auch ausdrücken. Für mich steht das feine Kaschmirmaterial für sehr hohe Qualität, die mich, jedes Mal – egal ob Sommer oder Winter – wenn ich draußen bin, wohlig fühlen lässt. Man schwitzt nicht, da es sich an die Körpertemperatur anpasst und auch atmungsaktiv ist. 

weekend.at: Outfits, die Sie auch privat tragen würden?
Anna Vetih: Definitiv! Auch heute bin ich sehr ähnlich wie zum Shoot angezogen. Das Coole an den Oberteilen ist, dass man sie je nach Stimmungslage wirklich leicht kombinieren kann. Ich trage sie gerne zu einer Leder-Leggings von Calzedonia, man könnte die Pullover aber auch gut zu Jeans oder über Kleidern stylen. Es sieht immer klassisch modern aus, ohne dass man den Komfort vermisst.

Anna Veith im Gespräch mit Weekend Redakteur Mio Paternoss.

weekend.at: Wie waren Ihre Erwartungen an die Zusammenarbeit mit dem Kultlabel Calzedonia bzw. haben Ihre Vorstellungen sich erfüllt?
Anna Veith: Als wir am Beginn über die Kampagne gesprochen haben, stand die Natürlichkeit im Vordergrund. Ich finde, wir haben es total gut umgesetzt. Auch beim Bademoden-Shooting im Sommer habe ich mich sehr wohlgefühlt, obwohl ich anfangs noch meine Zweifel hatte zu viel Haut zu zeigen. Das ganze Team hat mich aber beim Fotografieren sehr gut unterstützt und einen tollen Job geleistet. Ich konnte zu 100 Prozent ich selbst bleiben. Das Herbst-Shooting fiel mir dann sogar noch leichter, da ich das Team schon kannte und ich mich mit den Styles noch besser identifizieren konnte.

weekend.at: Konnten Sie Ihre auch eigenen Ideen einbringen?
Anna Veith: Es sind wirklich alle sehr professionell, also lasse ich mich gerne beraten. Aber wenn es dazu kommt, dass ich etwas trage, in dem ich mich nicht wohlfühle, dann sage ich das auch. Schließlich möchte ich zeigen, wie bzw. wer ich bin. Verbiegen lasse ich mich ungern.

Die Herbst/Winter Kollektion von Falconeri besticht durch moderne Farben, gepaart mit klassischen Schnitten, in der bewährten High End Qualität des Calzedonia…

weekend.at: Wie bleiben Sie privat in Sachen Mode up to date?
Anna Veith: Ich habe viele Freunde, die mir helfen, modisch am Ball zu bleiben und mich upzudaten. Gerne hole ich mir aber auch Inspirationen von Instagram und scrolle mich dort durch das Feed.

weekend.at: Was sind Ihre drei persönlichen Must-haves für ein cooles Winter-Outfit?
Anna Veith: Boots finde ich sehr wichtig, denn man kann sie zu allem tragen. Immer gut passt ein cooler Mantel, den man sich einfach überwirft. Und nicht zu vergessen: ein Rollkragenpullover aus Kaschmir, denn der passt in allen Lebenslagen. Ganz toll finde ich heuer schöne kräftige Farben, die ganz unkompliziert jeden Look aufwerten.

Mit ihrem Mann Manuel betreibt Anna Veith das Hotel ARX in Rohrmoos.

weekend.at: Haben Sie ein Lieblingsstrickteil, das Sie schon seit Jahren begleitet?
Anna Veith: Das sind bei mir auf jeden Fall Socken! Kalte Füße finde ich äußerst unangenehm. Das Erste, was ich mir anziehe, wenn ich heim komme, sind dicke Wollsocken.

weekend.at: Was steht noch auf Ihrer To-do-Liste? 
Anna Veith: Ich arbeite schon länger an einem Konzept, wie ich meine sportlichen Erfahrungen, an junge SportlerInnen weitergeben kann. Ich bin ja bereits Mentorin für eine junge Sportlerin, aber ich möchte mein Wissen mit mehreren Jungen teilen, damit sie davon profitieren können. Ich hoffe, dass wir schon bald den nächsten Schritt in die Richtung machen und etwas präsentieren können.

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