Teuer, alt, begehrt: 5 Dinge, die Sie noch nicht über Seife wussten

1. Seife wurde erstmals von den Erfindern der Keilschrift hergestellt

Die Herstellung von Seife aus Asche und tierischen Fetten geht auf die Sumerer zurück. Erste Seifen-Experimente gab es schon vor 4500 Jahren, sie wurden vor allem zur Heilung von Verletzungen eingesetzt. Rund 1.000 Jahre später  erfanden die Sumerer die Keilschrift.

Keilschrift-Tafel

2. Es gibt einen Internationalen Tag des Händewaschens

2008 rief die WHO den Internationalen Hände-Waschtag ins Leben, der jeweils am 15. Oktober stattfindet.

3. Seife als Wandschmuck

In Marokko werden frisch verputzte oder gekalkte (mit Kalkputz oder Kalkfarbe) Flächen mit Seife eingerieben und mit glatten Steinen poliert. Durch diese Tadelakt-Technik ergeben sich zart schimmernde, teils marmorierte Oberflächen.

Wandbemalung in Tadelakt-Technik

4. Die teuerste Seife der Welt enthält Gold und Diamantenstaub

Ein Stück Qatar Soap  aus dem Libanon kostet rund 3.000 Euro. Bezahlbar, aber auch kein Schnäppchen: Die Gesichtsseife Argentum von Le Savon Lune um 118 Euro.

Gesichtsseife und Verpackung

5. Seife ist nicht überall ein selbstverständliches Gut

440 Millionen Schultage gehen weltweit alljährlich aufgrund von Hygienemängeln verloren, stellten die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und das Kinderhilfswerk UNICEF vor etwa zehn Jahren fest. 650.000 Menschenleben könnten jedes Jahr allein durch den Einsatz von Seife gerettet werden.

Schulklasse in Afrika
Autor: Andrea Schröder, 31.08.2020