Ferialjob: Diese Regeln sollten Schüler kennen
Inhalt
- Ab welchem Alter ist ein Ferialjob in Österreich erlaubt?
- Arbeitszeit und Pausen: Diese Regeln gelten für Jugendliche
- Pflichtpraktikum: Was für Schüler anders ist
- Gehalt beim Ferialjob: Wem gehört das verdiente Geld?
- Probleme beim Ferienjob: Wo Jugendliche Hilfe bekommen
- Arbeitsvertrag und Lohnabrechnung unbedingt aufbewahren
Ab welchem Alter ist ein Ferialjob in Österreich erlaubt?
Warum in den Ferien arbeiten? Die einen wollen sich etwas dazuverdienen, die anderen notwendige Praxis sammeln. Wer als Schüler das erste Mal Arbeitsluft schnuppert, sollte aber auf jeden Fall einige Dinge beachten. Für einen klassischen Ferialjob – zum Beispiel im Lager, Supermarkt, Büro, in der Produktion oder als Aushilfe – gilt in Österreich: Du musst mindestens 15 Jahre alt sein und die allgemeine Schulpflicht (neun Schuljahre) beendet haben.
Arbeitszeit und Pausen: Diese Regeln gelten für Jugendliche
Als Ferialarbeiter bist du ganz normal angestellt. Das bedeutet: Du hast Anspruch auf eine Bezahlung nach dem geltenden Kollektivvertrag, bist sozialversichert und musst die vereinbarten Arbeitszeiten einhalten. Für Jugendliche unter 18 Jahren gelten außerdem besondere Schutzbestimmungen.
Pflichtpraktikum: Was für Schüler anders ist
Anders ist es beim Pflichtpraktikum. Es ist Teil der schulischen Ausbildung und soll dir die Möglichkeit geben, dein theoretisches Wissen in der Praxis anzuwenden und erste Einblicke in den Berufsalltag zu gewinnen. Dauer und Inhalte sind im Lehrplan festgelegt.
Gehalt beim Ferialjob: Wem gehört das verdiente Geld?
Bekommt man für seine Arbeit in den Ferien auch Geld, dann ist das ein gutes Gefühl, denn grundsätzlich gilt: Dein Gehalt gehört dir. Minderjährige dürfen über ihren selbst verdienten Lohn in der Regel selbst verfügen, solange dadurch ihre grundlegenden Lebensbedürfnisse nicht gefährdet werden.
Probleme beim Ferienjob: Wo Jugendliche Hilfe bekommen
Ein Ferienjob oder ein Pflichtpraktikum ist für viele Jugendliche eine spannende Erfahrung. Meist läuft alles problemlos, manchmal tauchen aber auch Fragen oder Unsicherheiten auf. Was ist, wenn du plötzlich länger arbeiten sollst als vereinbart? Oder dein Lohn nicht überwiesen wird?
Arbeitsvertrag und Lohnabrechnung unbedingt aufbewahren
Bewahre außerdem alle wichtigen Unterlagen gut auf – etwa den Arbeitsvertrag oder Dienstzettel, Lohnabrechnungen und deine Arbeitszeitaufzeichnungen. Das Wichtigste ist: Warte nicht zu lange, wenn dir etwas komisch oder unklar vorkommt.