Die 4 besten Gesellschaftsspiele in Corona-Zeiten

1. Jahrhundert-Spiel: Die Siedler von Catan

"Nächtelang durchgezockt" - das wird jeder, den das Spiel "Catan" in seinen Bann gezogen hat, als Erstes dazu erzählen. Das Spiel erschien 1995 unter dem Namen "Die Siedler von Catan" und wurde 2000 zum Spiel des Jahrhunderts gewählt. Weitere Preise wie "Das Spiel des Jahres 1995" oder "Der Deutsche Spielepreis" vervollständigen die Liste der Auszeichnungen. Das Wunderbare an diesem Spiele-Klassiker, der seit 2015 nur noch "Catan" heißt: Jedes Mal entsteht eine komplett neue Welt auf dem Spielbrett, die Regeln sind leicht, und es bietet Spaß für die ganze Familie (ab 10 Jahren). Das Basisspiel kann durch verschiedene Erweiterungen ausgebaut, sowie die Spieleranzahl auf bis zu sechs Spieler erhöht werden. "Die Siedler von Catan" wurde in 20 Sprachen übersetzt und wird in 40 Ländern verkauft. Mittlerweile gibt es ein regelrechtes "Catan-Universum" mit gleichnamigen Computerspielen, Marketingartikeln, Apps und sogar einem Roman.

2. Teppich-Tetris: ausgezeichnetes Spiel für zwei Personen

"Eines der besten Spiele für zwei Personen, die wir bisher auf dem Tisch hatten. Innovativ, abwechslungsreich und liebevoll gestaltet. Patchwork ist durchweg spitze!" So urteilt das Brettspiele-Magazin über das Spiel "Patchwork", das 2015 den Sonderpreis für Spiele für 2 Personen beim österreichischen Spielepreis gewann. Bei "Patchwork" versuchen die Mitspieler, durch die Herstellung einer Patchwork-Decke mit unterschiedlich geformten Flicken und Knöpfen eine möglichst hohe Punktzahl zu erhalten. Das hört sich zunächst mal vielleicht etwas langweilig an, aber es braucht nicht nur Köpfchen, sondern auch das richtige Quäntchen Glück, um zu gewinnen. Eine Runde dauert nur etwa 30 Minuten, und durch die unterschiedlichen Formen und die ständig wechselnde Aufteilung der Flicken wird "Patchwork" nie langweilig.

3. Spiele-Spaß im Video-Chat: "Wer bin ich?"

Sie vermissen nicht nur die Treffen, sondern auch den Spieleabend mit den besten Freunden? Kein Problem - unser Tipp: "Wer bin ich?" im Video-Chat - das ist garantiert fast so lustig wie von Angesicht zu Angesicht. Normalerweise schreibt man bei "Wer bin ich?" ja den Namen einer gesuchten Person auf einen Zettel und klebt diesen seinem Sitznachbarn auf die Stirn. Das funktioniert im Chat leider nicht. Also schreibt man zwar den Zettel, aber derjenige, der gerade dran ist, muss die Augen schließen, während die anderen seinen Zettel in die Kamera halten. Die Mitspieler schreiben sich die Namen, und zu welchem Spieler dieser gehört, auf. Das macht man reihum, bis für jeden Mitspieler ein Zettel gezeigt wurde. Jetzt wird geraten. Man darf dabei nur Fragen stellen, die mit "Ja" oder "Nein" zu beantworten sind. Jeder Mitspieler ist so lange dran, bis eine seiner Fragen mit "Nein" beantwortet wird. Gewonnen hat, wer als erstes erraten hat, was auf seinem Zettel steht.

4. Keller-Klassiker: Familienspiele neu entdeckt

Fast jeder hat wahrscheinlich noch einen der echten Spiele-Klassiker im Keller, und jetzt die schönste Zeit, danach zu suchen und ein Spiele-Revival mit seiner Familie zu starten. Egal ob Memory, Dame, Mühle, Halma, Mikado, Monopoly, Scrabble, Vier Gewinnt oder Domino - statt am PC zu gamen oder sich mit Spiele-Apps zu beschäftigen, machen solche Kellerfunde richtig Spaß. Und wer partout nichts entdeckt: Für "Schiffe versenken" braucht es nur Papier und Stifte. Eine Vorlage zum Ausdrucken (für verschiedene Spiele) und die Spielregeln findet man unter dieser Website.

Autor: Andrea Obele , 28.04.2020