Zugunglück in Spanien: Mindestens 39 Tote
- Schnellzüge bei Toledo zusammengestoßen
- Mindestens 39 Tote gemeldet
- Bahnverkehr nach Andalusien eingestellt
Bei einem schweren Zugunglück in Spanien sind am Mittwochvormittag zwei Hochgeschwindigkeitszüge kollidiert. Medien berichten von mindestens 39 Toten und zahlreichen Verletzten. Zwei Waggons stürzten eine Böschung hinab. Der Bahnverkehr zwischen Madrid und Andalusien wurde eingestellt.
Spagna, collisione tra un treno ad alta velocità Renfe AVE e un treno Iryo nei pressi di Los Yébenes: decine di feriti. L'incidente è avvenuto poco dopo le 9 del mattino tra le città di Mora e Urda, nella provincia di Toledo, sulla linea ferroviaria ad alta velocità Madrid-Siviglia. Deragliati due vagoni
— Ultimora.net (@ultimoranet) October 28, 2026
Schnellzüge bei Toledo zusammengestoßen
Der Unfall ereignete sich am 28. Oktober 2026 kurz nach 9 Uhr zwischen Los Yébenes und Urda in der zentralspanischen Provinz Toledo. Beteiligt waren Züge der staatlichen Bahngesellschaft Renfe und des privaten Betreibers Iryo.
Nach Informationen des spanischen Fernsehsenders TVE fuhr einer der Züge von hinten auf den anderen auf. Dabei entgleisten zwei Waggons und stürzten eine Böschung hinunter. Die genaue Unfallursache ist noch ungeklärt.
Mindestens 39 Tote gemeldet
Mindestens 39 Menschen sind bei der Kollision ums Leben gekommen. Eine abschließende Bestätigung der Opferzahl liegt bislang nicht vor.
Urdas Bürgermeister Manuel Galáns bestätigte gegenüber TVE zahlreiche Verletzte. Rettungskräfte versorgten die betroffenen Fahrgäste am Unfallort. Die Katastrophenschutzbehörden forderten die Stadtverwaltung auf, einen Sportpavillon für die Betreuung der Passagiere vorzubereiten.
Bahnverkehr nach Andalusien eingestellt
Nach dem Unglück stoppte der spanische Schienennetzbetreiber ADIF den Zugverkehr zwischen Madrid, Ciudad Real und Andalusien.
Wann die betroffene Strecke wieder freigegeben werden kann, ist derzeit offen.