Auf 2.500 Meter: Freund lässt 17-Jährige im Eis zurück
- Drama auf 2.500 Metern Höhe: Alpin-Drama an der Zugspitze
- 17-Jährige in Schnee und Eis alleine zurückgelassen
- Spektakuläre Rettung und polizeiliche Ermittlungen
Ein spektakulärer und zugleich hochgradig bedenklicher Alpin-Vorfall an der Zugspitze sorgt derzeit für Entsetzen. Bei eisigen Temperaturen und kniehohem Schnee ließ ein 21-jähriger Bergsteiger seine 17-jährige Begleiterin mitten in der Nacht auf 2.500 Metern Höhe hilflos zurückgelassen. Die junge Frau musste per Helikopter gerettet werden – gegen den Begleiter wird nun polizeilich ermittelt.
Drama auf 2.500 Metern Höhe: Alpin-Drama an der Zugspitze
Die beiden deutschen Alpinisten – ein 21-Jähriger aus Bayern und eine 17-Jährige aus Baden-Württemberg – brachen am 1. November 2026 mitten in der Nacht um 01:30 Uhr von Ehrwald in Tirol aus auf. Ihr Ziel war es, den summit der Zugspitze über den Stopselzieher-Klettersteig (Schwierigkeitsgrad A/B) zu erreichen. Was bei Sommerwetter als unkomplizierte Tour gilt, verwandelte sich durch den frühen Wintereinbruch bei minus 12 Grad und starkem Schneefall schnell in eine lebensgefährliche Falle.
17-Jährige in Schnee und Eis alleine zurückgelassen
Auf knapp 2.500 Metern Höhe steckten die beiden Bergsteiger im teils kniehohen Schnee fest und kamen nicht mehr weiter. Anstatt jedoch gemeinsam auf Hilfe zu warten oder zusammen den Abstieg zu wagen, traf der 21-Jährige eine unbegreifliche Entscheidung: Er ließ das 17-jährige Mädchen allein in der eisigen Dunkelheit zurück und stieg eigenständig ins Tal ab. Die Jugendliche blieb auf sich allein gestellt und setzte geistesgegenwärtig den Notruf ab.
Spektakuläre Rettung und polizeiliche Ermittlungen
Da schlechtes Wetter einen Hubschraubereinsatz zunächst unmöglich machte, machten sich sieben Ehrwalder Bergretter zu Fuß von der Bergstation auf den Weg nach unten. Schließlich gelang es der Besatzung eines Polizeihubschraubers dennoch, die 17-Jährige zu bergen und ins Klinikum Garmisch zu fliegen. Glücklicherweise blieb die Jugendliche unverletzt.