Wetterwarnung: Hitzewelle bringt bis zu 39 Grad
- Gewitter und anhaltende Hitze
- Tropennächte belasten Städte
- Omega-Wetterlage erklärt
- Maßnahmen in Europa
- Gesundheitliche Auswirkungen
- Tipps bei Hitze
Die Wetterwarnung für Österreich bleibt auch in der neuen Woche aufrecht. Eine anhaltende Hitzewelle sorgt weiterhin für Temperaturen über 30 Grad, am Wochenende sind lokal bis zu 39 Grad möglich. Eine nachhaltige Abkühlung ist derzeit nicht absehbar.
In mehreren Landeshauptstädten zeichnet sich eine ungewöhnlich lange Serie an Hitzetagen ab. Damit rücken auch bisherige Juni-Rekorde in Reichweite.
Gewitter zu Wochenbeginn, danach stabile Hitze
Zu Beginn der Woche bleibt die Gewitterneigung erhöht. Vor allem im Berg- und Hügelland bilden sich am Nachmittag lokale Hitzegewitter. Diese bringen regional kurzfristige Abkühlung, ändern jedoch wenig an der übergeordneten Wetterlage.
Ab der Wochenmitte setzt sich zunehmend Hochdruckeinfluss durch. Die Sonne scheint häufig, Gewitter treten nur noch vereinzelt auf. Gleichzeitig steigen die Temperaturen weiter an.
Tropennächte erhöhen Belastung in Städten
Zusätzlich zur Tageshitze bleibt auch die nächtliche Abkühlung eingeschränkt. In Ballungsräumen wie Wien sind mehrere Tropennächte zu erwarten, in denen die Temperaturen nicht unter 20 Grad sinken.
Diese Bedingungen erschweren die Erholung des Körpers und führen zu einer anhaltenden Belastung über mehrere Tage hinweg.
Omega-Wetterlage verhindert Abkühlung
Ursache der aktuellen Wetterwarnung ist eine stabile Hochdrucklage. Meteorologen sprechen von einer Omega-Wetterlage, bei der ein Hochdruckgebiet zwischen zwei Tiefdrucksystemen liegt.
Diese Konstellation gilt als besonders beständig und führt dazu, dass sich heiße Luftmassen über Mitteleuropa halten.
Hitze führt europaweit zu ersten Maßnahmen
Auch in anderen Teilen Europas wirkt sich die Hitze deutlich aus. In Spanien wurde in Madrid ein geplantes Public Viewing zur Fußball-Weltmeisterschaft aufgrund hoher Temperaturen abgesagt.
Behörden reagieren damit auf die gesundheitlichen Belastungen durch Hitze. In diesem Zusammenhang wurden auch Einschränkungen bei Veranstaltungen, etwa beim Alkoholkonsum, diskutiert.
Gesundheitliche Auswirkungen nehmen zu
Mit der anhaltenden Wetterwarnung steigt die Belastung für den menschlichen Organismus. Hohe Temperaturen, fehlende nächtliche Abkühlung und erhöhte Ozonwerte können zu Kreislaufproblemen, Erschöpfung und weiteren gesundheitlichen Beschwerden führen.
Besonders betroffen sind ältere Menschen, Kinder, Schwangere sowie Personen mit Vorerkrankungen.
Diese Maßnahmen werden empfohlen
Experten raten, während der Hitzewelle folgende Punkte zu beachten:
- Direkte Sonneneinstrahlung in den heißesten Stunden vermeiden
- Körperliche Anstrengung reduzieren
- Alkohol meiden
- Aufenthalte auf stark aufgeheizten Flächen einschränken
- Aktivitäten in die frühen Morgen- oder Abendstunden verlegen
Zusätzlich wird empfohlen, ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen und auf leichte Kleidung zu achten.