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Eiszapfen an einem verschneiten Dach.
In Oberösterreich gilt die höchste Warnstufe Violett.
In Oberösterreich gilt die höchste Warnstufe Violett.
iStock.com/aetb

Höchste Warnstufe: Gefährliche Wetterlage rollt an

12.01.2026 um 08:55, Yunus Emre Kurt
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Extreme Glatteisgefahr: Eine Warmfront bringt gefährlichen gefrierenden Regen nach Österreich. Für mehrere Bundesländer gilt die höchste Warnstufe.

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Österreich steht zu Wochenbeginn vor einer äußerst heiklen Wetterlage. Zwischen Montag und Dienstag zieht die Warmfront des Atlantiktiefs „Gunda“ von Westen nach Osten über das gesamte Bundesgebiet. Wetterdienste schlagen Alarm: Vor allem im Norden und Osten droht eine ausgeprägte Glatteis- und Eisregenlage, die mit erheblichen Risiken für Verkehr und Infrastruktur verbunden ist.

Bereits am Montag breiten sich dichte Wolkenfelder aus. Während im Südosten anfangs noch etwas Sonne möglich ist, setzt im Westen rasch Schneefall ein. Dieser breitet sich entlang der Alpennordseite aus und geht ab Mittag vielerorts in Regen über. Auf den tiefgefrorenen Böden entsteht dadurch gefährliches Glatteis.

Höchste Warnstufe in Oberösterreich

Die Österreichische Unwetterzentrale reagierte mit deutlichen Warnungen. Für Oberösterreich wurde die höchste Warnstufe Violett ausgegeben. In der Steiermark, Salzburg und Niederösterreich gilt Warnstufe Rot, während Tirol, Vorarlberg und das Burgenland unter Warnstufe Orange stehen. Für Wien und Kärnten wurden Vorwarnungen ausgesprochen.

Besonders kritisch wird die Lage am Montagabend und in der Nacht auf Dienstag: Der Schwerpunkt der Niederschläge verlagert sich in den Osten des Landes. Dort ist anhaltender gefrierender Regen zu erwarten, der Straßen, Gehwege und Freileitungen in spiegelglatte Eisflächen verwandeln kann.

Dienstag bringt weiter große Gefahren

Auch der Dienstag beginnt im Donauraum und im östlichen Flachland mit erheblicher Glatteisgefahr. Der gefrierende Regen hält teils über Stunden an. Regional, vor allem im Osten, warnen Meteorologen sogar vor Eisbruchgefahr, da sich auf Bäumen und Leitungen schwere Eisschichten bilden können.

Im Laufe des Tages lässt der Niederschlag von Westen her langsam nach. Vom Weinviertel bis ins Nordburgenland kann es jedoch bei weiterhin frostigen Temperaturen bis in die Abendstunden regnen. Im Westen und Süden bleibt es hingegen meist trocken, dort zeigt sich zeitweise auch die Sonne. Die Temperaturen steigen nur leicht auf minus ein bis plus drei Grad, im Waldviertel bleibt es länger frostig.

Kurze Wetterberuhigung ab Mittwoch

Ab Mittwoch beruhigt sich die Lage vorübergehend. Im Bergland kommt zumindest zeitweise die Sonne zum Vorschein, während sich im Flachland hochnebelartige Wolken halten. Vereinzelt kann es aus diesen Wolken zu leichtem Schneegriesel oder gefrierendem Nieselregen kommen, meist bleibt es jedoch trocken.

Ein leichter Südföhn sorgt in den Alpen für etwas mildere Luft, während im Donauraum ein mäßiger Ost- bis Südostwind weht. Die Höchstwerte reichen von minus drei Grad unter Hochnebel bis plus fünf Grad in Föhnlagen.

Milder, aber weiter rutschig

Am Donnerstag dominieren erneut Wolken, zeitweise fällt etwas Regen. Vor allem in den Morgenstunden besteht lokal noch Glatteisgefahr. Tagsüber steigen die Temperaturen auf null bis plus sechs Grad, wodurch sich die Lage allmählich entspannt.

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