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Rot-weißes Polizeiabsperrband mit der Aufschrift „POLIZEI-SPERRZONE“ als Symbolbild zum Todesfall eines Vaters und seines Sohnes in Wattwil.
In Wattwil im Schweizer Kanton St. Gallen wurden ein 33-jähriger Vater und sein zweieinhalbjähriger Sohn tot aufgefunden
In Wattwil im Schweizer Kanton St. Gallen wurden ein 33-jähriger Vater und sein zweieinhalbjähriger Sohn tot aufgefunden
AnnaKu / shutterstock.com

Wattwil: Vater (33) und Sohn (2) tot aufgefunden

05.11.2026 um 13:30, Stefanie Hermann
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In Wattwil wurden ein Vater (33) und sein zweieinhalbjähriger Sohn tot gefunden. Die Polizei geht von einer Gewalttat aus. Viele Fragen sind noch offen.

In Wattwil im Schweizer Kanton St. Gallen sind ein 33-jähriger Mann und sein zweieinhalbjähriger Sohn tot aufgefunden worden. Die Polizei geht davon aus, dass der Vater zunächst das Kind und anschließend sich selbst getötet hat. Zuvor hatte die Mutter ihren Sohn als vermisst gemeldet.

​Wattwil: Vater brachte Sohn nicht zur Mutter zurück

Am Dienstagmorgen, dem 3. November 2026, ging bei der Stadtpolizei St. Gallen eine Anzeige ein. Ein getrenntlebender Vater hatte seinen zweieinhalbjährigen Sohn nicht wie vereinbart zur Mutter zurückgebracht. Die Polizei leitete daraufhin umfangreiche Ermittlungen ein. Zunächst war der Aufenthaltsort der beiden unbekannt.

Am späten Dienstagabend fanden Beamte der Kantonspolizei den 33-Jährigen und das Kleinkind tot in einem Beherbergungsbetrieb in Wattwil. Laut Schweizer Medien handelt es sich bei dem Gebäude um ein ehemaliges Hotel.

​Polizei geht von erweitertem Suizid aus

Nach bisherigen Erkenntnissen geht die Kantonspolizei St. Gallen davon aus, dass der Vater seinen Sohn getötet und anschließend Suizid begangen hat. Die Behörden sprechen von einem erweiterten Suizid. Beide Verstorbenen waren kroatische Staatsangehörige und wohnten im Kanton St. Gallen.

​Wattwil: Herkunft der Waffe ungeklärt

Wie der Mann an die Waffe gelangte, ist Gegenstand der Ermittlungen. „Die Herkunft der Tatwaffe ist unbekannt. Der Mann hatte keine Waffe auf sich eingetragen“, bestätigt die Kantonspolizei gegenüber Blick. Die Hintergründe seien noch nicht vollständig geklärt.

​Staatsanwaltschaft ermittelt zu Todesfällen

Die Staatsanwaltschaft St. Gallen untersucht gemeinsam mit der Kantonspolizei die genauen Tatumstände. Offen sind insbesondere das Motiv, die Herkunft der Waffe und der genaue zeitliche Ablauf. 

Hilfe bei Suizidgedanken und psychischen Krisen

Wenn Sie selbst Suizidgedanken haben oder sich Sorgen um einen Menschen machen, gibt es kostenlose und vertrauliche Unterstützung:

  • TelefonSeelsorge: 142 (österreichweit, rund um die Uhr)
  • Rat auf Draht: 147 (für Kinder und Jugendliche, rund um die Uhr)
  • Suizidprävention Österreich: suizid-praevention.gv.at 

Bei unmittelbarer Gefahr wählen Sie den Notruf 144 oder 112.

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