Luxus-Würstel: So teuer war der Opernball noch nie
- Wiener Opernball: Eintritt mit Aufpreis
- Das kostet ein Würstel am Wiener Opernball
- Chamapgner und Sekt: Durst deluxe
Glanz, Glamour und galoppierende Preise: Wer heuer beim Wiener Opernball das Tanzbein schwingen will, muss ordentlich blechen. Nicht nur die Karten, auch das Würstel für den kleinen Hunger zwischendurch und das Gläschen Sekt schlagen 2026 kräftig zu Buche.
Wiener Opernball: Eintritt mit Aufpreis
Für den großen Auftritt unter den Kronleuchtern verlangt die Staatsoper diesmal stolze 410 Euro pro Karte – 15 Euro mehr als im Vorjahr. Wer es gemütlicher mag und in der Rangloge Platz nehmen will, muss dafür heuer 26.000 Euro hinlegen (plus 500 Euro). Der Preis für Bühnenplätze bleibt bei 15.000 Euro, die Premium-Bühnenloge bei 19.000 Euro. Um aber überhaupt in den Luxus einer Loge zu kommen, muss man ausgewiesener Donator der Staatsoper sein, was mit einer jährlichen Zahlung von 30.000 Euro verbunden ist.
Von jeder verkauften Karte gehen 35 Euro an die Initiative „Österreich hilft Österreich“.
Das kostet ein Würstel am Wiener Opernball
Dass man für einen Abend auf dem Wiener Opernball tief in die Tasche greifen muss, stimmt heuer mehr denn je, insbesondere beim Blick auf die Speisekarte. Das berühmte Opernball-Würstel kostet 2026 satte 18 Euro, also gleich zwei Euro mehr als im Vorjahr. Gleiches gilt für Gulaschsuppe und veganen Linseneintopf, die wie das Würstel mit Handsemmel serviert werden und ebenfalls um zwei Euro angezogen haben. Wer nach Mitternacht Hunger bekommt, braucht also nicht nur Appetit, sondern auch einen gut gefüllten Geldbeutel.
Chamapgner und Sekt: Durst deluxe
Auch der Durst wird teurer gelöscht: Ein kleines Bier (0,33 l) kostet heuer 15,50 Euro, ebenso ein weißer Spritzer (beides plus ein Euro). Das Achterl Wein (0,125 l) gibt es ab 17 Euro. Der Sekt bleibt bei 21 Euro, der Champagner startet bei 39 Euro. Wer also auf Glanz im Glas setzt, bekommt ihn – zum Preis eines guten Dinners in der Innenstadt. Stabil bleiben die alkoholfreien Getränke: Wasser um 9,90 Euro, Cola 12,50 Euro, Red Bull 15 Euro.
Alle Preise beinhalten übrigens einen 10-Prozent-Solidaritätsbeitrag, der an „Österreich hilft Österreich“ geht.