Direkt zum Inhalt
Achivbild des Öltankers Bella 1 auf hoher See
Die USa jagt den russischen Öltanker "Bella 1".
Die USa jagt den russischen Öltanker "Bella 1".
APA-Images / AFP / US DEPARTMENT OF JUSTICE

Eskalation: USA entern russischen Tanker

07.01.2026 um 14:04, Marcel Toifl
min read
Die US-Küstenwache hat einen russischen Öltanker ins Visier genommen. Das Außenministerium in Moskau nennt die Lage außergewöhnlich.

Ein russisch beflaggter Öltanker gerät mitten in die Krise um Venezuela in den Fokus. Das Schiff fährt derzeit zwischen Island und Schottland. Der Fall zieht Militär sowie Behörden mehrerer Staaten an. Die Lage heizt Spannungen zwischen Moskau sowie Washington an.

US-Operation gegen Venezuela

Die US-Armee greift Venezuela an. Spezialeinheiten bringen Nicolás Maduro in die USA. Washington stellt Ölimporte in Aussicht. Die Region reagiert mit Warnungen sowie Protesten.

Tanker ändert Kurs im Nordatlantik

„The Marinera“ fährt unter russischer Flagge. Berichte ordnen das Schiff zuvor als „Bella 1“ ein. Die Route führt in den Nordatlantik. Zwischen Island sowie Schottland bleibt der Tanker auf See.

Recherchen von „Wall Street Journal“ sowie CBS melden eine abrupte Kurskorrektur. Ziel ist demnach die Vermeidung einer Kontrolle durch die US-Küstenwache. Fracht fehlt laut diesen Angaben.

Moskaus Reaktion und Begleitschutz

Das Außenministerium in Moskau nennt die Lage außergewöhnlich. Die Route liege im Rahmen des internationalen Seerechts. Tass verbreitet die Position. Der Abstand zur US-Küste beträgt rund 4000 Kilometer.

Russland stellt laut Berichten Begleitschutz bereit. Ein U-Boot rückt aus. Weitere Schiffe folgen. Ein britisches Aufklärungsflugzeug fliegt laut PA entlang der Strecke.

Verfolgung und offizielle Stimmen

Die US-Küstenwache bleibt am Ziel. Das Southern Command schreibt auf X über Maßnahmen gegen sanktionierte Akteure. Im Verlauf malt die Besatzung laut Berichten eine russische Flagge an die Bordwand. Die Registrierung wechselt.

London sowie Washington halten sich mit Detailauskünften zurück. Ein Sprecher des britischen Premierministers betont die enge Partnerschaft mit den USA. Die Lage bleibt angespannt.

Unter US-Kontrolle

Wie US-Behörden mitteilen, sei der Tanker mittlerweile unter US-amerikanischer Kontrolle. Dem "Wall Street Journal" zufolge wollte der Tanker ursprünglich in Venezuela anlegen und soll derzeit ohne Fracht unterwegs sein.

Dieser Artikel wurde am 07.01. um 15:04 aktualisiert

more