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U-Bahngleise/ Ein Fahrgast in Hamburg wurde von einem anderen vor die U-Bahn geworfen.
Ein Fahrgast wurde von einem anderen vor die U-Bahn geworfen.
Ein Fahrgast wurde von einem anderen vor die U-Bahn geworfen.
RYosha/iStock

U-Bahn: Person reißt andere vor den Zug - beide tot

30.01.2026 um 10:59, Jovana Borojevic
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In Hamburg kam es zu einem tragischen Vorfall: Beim Einfahren der U-Bahn griff eine Person eine andere an und riss sie mit sich vor den Zug.

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Ein schwerer und erschütternder Vorfall hat sich am späten Abend in einer Hamburger U-Bahnstation ereignet. Im Stadtteil Wandsbek kamen zwei Menschen ums Leben. Das Geschehen löste bei Fahrgästen und Einsatzkräften große Betroffenheit aus. 

Das ist passiert

Nach Angaben der Polizei befanden sich zwei Personen unabhängig voneinander auf dem Bahnsteig der Haltestelle Wandsbek Markt. Beim Einfahren der U-Bahn kam es zu einem plötzlichen Angriff. Eine Person griff die andere und beide stürzten gemeinsam vor den Zug. Beide Menschen wurden tödlich verletzt. Die Polizei geht derzeit von dem Verdacht eines Tötungsdelikts aus. Die Mordkommission LKA 41 hat die Ermittlungen übernommen. Der genaue Hintergrund der Tat ist bislang unklar. Auch die Identität der Verstorbenen konnte noch nicht festgestellt werden. Augenzeugen schilderten Medien gegenüber den Vorfall als plötzlich und schockierend. Demnach soll ein Mann eine zufällig am Bahnsteig stehende junge Frau gepackt haben. Die Polizei bestätigte diese Angaben bislang nicht und äußerte sich zurückhaltend zu Details. 

Zeugen psychologisch betreut

Mehrere Fahrgäste wurden Zeugen des Geschehens. Sie standen nach dem Vorfall unter Schock. Laut Polizei wurden die Betroffenen noch vor Ort psychologisch betreut. Einsatzkräfte versuchten die Situation zu beruhigen und die Zeugen zu stabilisieren. 

U-Bahnsperre

Der tödliche Vorfall hatte auch erhebliche Auswirkungen auf den öffentlichen Nahverkehr. Die U1 wurde zwischen den Haltestellen Wartenau und Wandsbek Gartenstadt gesperrt. Die Hamburger Hochbahn richtete für die Fahrgäste einen Ersatzverkehr mit Bussen ein. Wie lange die Sperre andauerte war zunächst unklar.

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