Schuss auf 17-Jährigen: Mann stellt sich
Ein 17-Jähriger wurde am 15.03.2026 in Wien-Liesing auf offener Straße angegriffen. Nach Angaben der Polizei soll dabei eine vermeintliche Schusswaffe im Spiel gewesen sein. Der Angriff ereignete sich gegen 21:15 Uhr. Wenige Tage später erschien ein 20-jähriger Österreicher bei einer Polizeiinspektion und stellte sich als Tatverdächtiger.
Angriff auf offener Straße
Der Übergriff ereignete sich am 15. März 2026 um 21:15 Uhr im Bezirk Liesing. Ein 17-jähriger Bursch wurde auf offener Straße attackiert. Bei der Tat kam eine vermeintliche Schusswaffe zum Einsatz. Der Jugendliche wurde verletzt, es bestand jedoch keine Lebensgefahr.
Tatverdächtiger stellte sich der Polizei
Ein 20-jähriger österreichischer Staatsbürger stellte sich wenige Tage später in der Polizeiinspektion Tannengasse als gesuchter Tatverdächtiger. Gegen den Mann lag eine Festnahmeanordnung der Staatsanwaltschaft Wien vor. Er wurde festgenommen und in eine Justizanstalt überstellt, so die Polizei.
Opfer inzwischen entlassen
Der verletzte 17-Jährige konnte nach ärztlicher Behandlung aus dem Spital in häusliche Pflege entlassen werden. Laut Polizei kannten sich Täter und Opfer bereits vor dem Angriff.
Waffe bislang nicht gefunden
Nach Polizeiangaben könnte es sich bei der Tatwaffe um eine Gasdruckpistole gehandelt haben. Der Beschuldigte gab an, die Waffe nach der Tat in einem Mülleimer im 14. Bezirk entsorgt zu haben. Bisher wurde sie nicht aufgefunden. Weitere Ermittlungen sind im Gange.