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Themenbild Polizeieinsatz in New York: Matthew Collado (29) wurde Wochen nach seinem Verschwinden tot im Schornstein einer Schule gefunden.
Matthew Collado (29) wurde Wochen nach seinem Verschwinden tot im Schornstein einer Schule gefunden. (Themenbild)
Matthew Collado (29) wurde Wochen nach seinem Verschwinden tot im Schornstein einer Schule gefunden. (Themenbild)
Matt Gush / shutterstock.com

Mutter suchte ihn wochenlang: Matthew (29) lag tot im Schornstein

21.09.2026 um 13:53, Stefanie Hermann
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Matthew Collado verschwand spurlos. Wochen später wurde der 29-Jährige tot im Schornstein einer Schule gefunden. Wie er dorthin kam, ist rätselhaft.

Wochenlang galt Matthew Collado (29) als vermisst. Dann wurde seine Leiche im Schornstein einer Schule in New York entdeckt. Ein Schädlingsbekämpfer stieß auf die sterblichen Überreste des 29-Jährigen. Wie Collado in den Schornstein gelangte und woran er starb, gibt der Polizei ein Rätsel auf.

Matthew Collado verschwindet in der Nacht

Am 9. Mai 2026 verließ Matthew Collado gegen 3 Uhr nachts sein Zuhause im New Yorker Bezirk Queens. Eine Überwachungskamera zeichnete den 29-Jährigen dabei auf. Danach verliert sich seine Spur.

Für den nächsten Tag, der amerikanische Muttertag, hatte Collado ein Treffen mit seiner Mutter Sophia Wood vereinbart. Doch ihr Sohn meldete sich nicht. Wood schrieb ihm eine SMS, erhielt darauf aber keine Antwort. Drei Tage später meldete sie ihn als vermisst.

„Warum hat er um diese Uhrzeit das Haus verlassen?“, fragte sich Wood später. Eine Antwort darauf hat sie bis heute nicht.

Verwesungsgeruch führt zu grausigem Fund

Mehr als sieben Wochen nach seinem Verschwinden machte ein Schädlingsbekämpfer am 30. Juni eine schreckliche Entdeckung. Er war zu einer öffentlichen Schule im Stadtteil Glendale in Queens gerufen worden. Im Gebäude hatte sich penetranter Verwesungsgeruch ausgebreitet.

Bei der Kontrolle des Schornsteins entdeckte der Mann an der Ascheklappe zunächst einen Schuh. Dann sah er menschliche Überreste. Ein Hausmeister alarmierte umgehend die Polizei.

Die Leiche war bereits stark verwest. Nach Einschätzung der Ermittler könnte sie zu diesem Zeitpunkt schon mehrere Wochen im Schornstein gelegen haben.

Toter im Schornstein ist vermisster 29-Jähriger

Wer der Tote war, stand zunächst nicht fest. Erst rund einen Monat nach dem Fund gelang die Identifizierung anhand von Zahnunterlagen. Bei dem Mann handelte es sich um den seit Mai vermissten Matthew Collado.

Für seine Mutter brachte die Nachricht zwar Gewissheit über das Schicksal ihres Sohnes, nicht aber über die Umstände seines Todes.

Todesursache bleibt weiterhin unklar

Warum Collado in jener Nacht sein Haus verließ, ist ebenso ungeklärt wie die Frage, weshalb er sich bei der Schule aufhielt. Vor allem aber gibt es bislang keine Erklärung dafür, wie der 29-Jährige in den Schornstein gelangte.

Auch die genaue Todesursache steht noch nicht fest. Was zwischen den letzten Aufnahmen von Collado am 9. Mai und seinem Fund am 30. Juni geschah ist weiter ungeklärt.

Seine Mutter hofft weiterhin auf Antworten. „Es kommt mir vor wie ein absoluter Albtraum“, sagt Sophia Wood über den rätselhaften Tod ihres Sohnes.

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