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Ein großer brauner Bär steht im Wald
In der Slowakei wurde ein Wanderer von einem Bären angegriffen.
In der Slowakei wurde ein Wanderer von einem Bären angegriffen.
APA-Images / imageBROKER / Pius Koller

Schwer verletzt: Bärin griff Mann (36) beim Wandern an

04.06.2026 um 09:02, APA, Red
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Ein 36-jähriger Mann wurde beim Wandern von einer Bärin angegriffen. Der Mann überlebte die Attacke mit schweren Verletzungen im Halsbereich.

 

Auf einem Wanderweg in der Slowakei ist ein Mann von einem Braunbären angefallen und schwer verletzt worden. "Wir haben den 36 Jahre alten Patienten mit Verletzungen im Halsbereich per Hubschrauber ins Krankenhaus in Zilina geflogen", teilte eine Rettungssprecherin der Nachrichtenagentur TASR mit. Der Zwischenfall hatte sich nach ihren Angaben am frühen Dienstagabend in der Gemeinde Stranavy direkt am Übergang zwischen einer Wiese und dem angrenzenden Wald ereignet.

Dramatischer Bärenangriff auf Wanderweg

Am Mittwochvormittag berichtete der Fernsehsender TV Markiza über weitere Details. Demnach habe der Mann zwar zahlreiche Verletzungen, vor allem durch Bisse erlitten, er sei aber in stabilisiertem Zustand. Während des Angriffs soll er auch zwei Jungtiere in der Nähe gesehen haben.

Muttertier schützte offenbar Jungtiere

Die Angreiferin war also wohl ein Muttertier, das um seine Jungen fürchtete. Bei überraschenden Begegnungen reagieren Bärenmütter besonders empfindlich auf mögliche Gefahren. Solche Situationen gelten als eine der häufigsten Ursachen für Angriffe auf Menschen.

Behörden reagieren mit Warnung

Die Behörden riefen die Bevölkerung dazu auf, das Gebiet möglichst zu meiden. Außerdem wurde eine sogenannte Fotofalle aufgestellt, um ein neuerliches Auftauchen der Bärin rasch bemerken zu können. Dadurch sollen Wanderer und Anrainer frühzeitig gewarnt werden.

Mehr als tausend Bären im Land

Nach der letzten offiziellen Zählung, die im Jahr 2022 veröffentlicht wurde, gibt es in der Slowakei rund 1.200 freilebende Bären. Die Tiere gehen normalerweise Menschen aus dem Weg, wenn sie sie rechtzeitig bemerken. Bei überraschendem Zusammentreffen oder wenn Muttertiere ihre Jungen gefährdet sehen, können sie jedoch angreifen. Einzelne Zusammenstöße endeten in den vergangenen Jahren tödlich.

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