Wollte Eidechse treffen: Mann erschießt Ehefrau
Jagd auf gefräßige Eidechse im Hühnerstall
Nach Informationen des Nachrichtenportals globo.com entdeckte die 78-Jährige auf ihrem Anwesen eine riesige Teju-Echse, die im Hühnerstall Eier fraß. Diese Echsenart kann bis zu 1,70 Meter lang und zehn Kilogramm schwer werden. Die Frau habe daraufhin ihren 66-jährigen Ehemann gebeten, das Reptil zu beseitigen.
Der Mann gab an, eine Schrotflinte des Kalibers 28 ergriffen und aus dem Wohnhaus heraus in Richtung des Hühnerstalls gefeuert zu haben. Bei dem Schuss sei seine Ehefrau überraschend in die Schusslinie geraten und schwer getroffen worden.
Vergebliche Rettung im Krankenhaus: Frau tot
Nach dem Vorfall verständigte der Mann einen Nachbarn. Gemeinsam hätten sie versucht, die schwer verletzte Frau in einem Pick-up ins Krankenhaus zu bringen. Unterwegs trafen sie auf einen Rettungswagen, der die Patientin übernahm und unter Polizeibegleitung in die Klinik transportierte.
Jegliche medizinische Hilfe kam jedoch zu spät: Die 78-jährige Frau erlag kurz nach der Ankunft im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen und wurde für tot erklärt.
Polizei zweifelt an Unfall und nimmt Ehemann fest
Die Polizei nahm den Witwer noch im Krankenhaus fest. Die Ermittler hegten erhebliche Zweifel an der Schilderung, dass es sich lediglich um einen Jagdunfall gehandelt habe.
Am Tatort beschlagnahmte die Polizei neben der mutmaßlichen Tatwaffe (Kaliber 28) eine weitere Schrotflinte des Kalibers 22, verschiedene Munitionssorten sowie eine abgeschossene Patronenhülse. Die Spurensicherung führt nun genaue Rekonstruktionen des Schussverlaufs durch.