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Polizisten in Österreich während einer Kontrolle
Gefährlicher Einsatz auf der A8: Ein Lkw-Fahrer war 13 Tage ohne wirkliche Ruhezeit unterwegs und zeigte sich nach der Kontrolle erleichtert.
Gefährlicher Einsatz auf der A8: Ein Lkw-Fahrer war 13 Tage ohne wirkliche Ruhezeit unterwegs und zeigte sich nach der Kontrolle erleichtert.
Anelo / Shutterstock.com

13 Tage ohne Ruhezeit: Lkw-Lenker erwischt

04.09.2026 um 12:42, Marcel Toifl
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Auf der A8 wurde ein Lkw-Fahrer gestoppt, der 13 Tage lang keine Ruhezeit einhielt. Der Lenker zeigte sich nach der Polizeikontrolle erleichtert.

Bei einer Schwerverkehrskontrolle auf der Innkreisautobahn (A8) hat die oberösterreichische Landesverkehrsabteilung einen extremen Verstoß aufgedeckt: Ein 35-jähriger rumänischer Lkw-Fahrer war fast zwei Wochen lang durchgehend ohne tatsächliche Ruhezeit auf den Straßen unterwegs. Als die Beamtinnen und Beamten den Transporter am Kontrollplatz Kematen an der Krems aus dem Verkehr zogen, reagierte der Betroffene mit einer ungewöhnlichen Reaktion: Er war froh, erwischt worden zu sein.

Gefälschte Fahrerkarte: 12 schwerwiegende Verstöße

Den Polizisten fielen bei der Inspektion der Fahrerkarte sofort Unregelmäßigkeiten auf. Der 35-jährige Lenker hatte weite Wegstrecken zurückgelegt, diese in den Aufzeichnungen jedoch nicht als Bereitschafts-, sondern fälschlicherweise als Ruhephase deklariert.

Durch diese Systematik saß der Mann insgesamt 13 Tage ununterbrochen am Steuer, ohne die gesetzlich vorgeschriebenen Erholungsphasen einzuhalten. Die Beamten stellten im Rahmen der Überprüfung zwölf sehr schwerwiegende Übertretungen der Lenk- und Ruhezeitbestimmungen fest.

Schwere Mängel am Lkw: Reifen löste sich bereits auf

Neben den massiven Überschreitungen der Arbeitszeiten wies auch das Fahrzeug Sicherheitsmängel auf. Am kontrollierten Klein-Lkw entdeckten die Einsatzkräfte schwerwiegende technische Defekte – unter anderem lösten sich bereits große Teile eines Reifens ab, was eine enorme Gefahr für den Autobahnverkehr darstellte.

Die Exekutive untersagte dem Mann die Weiterfahrt umgehend. Zudem musste der Lenker eine Sicherheitsleistung hinterlegen. Es folgen Anzeigen an die zuständige Bezirkshauptmannschaft sowie an die Staatsanwaltschaft.

Druck vom Chef: Fahrer reagiert erleichtert auf Festnahme

Gegenüber den Polizisten zeigte sich der Festgestellte überraschend einsichtig und erleichtert über das Ende seiner Mammutfahrt. Er gab an, dass ihn der ständige Schlafmangel und das Fehlen von Ruhepausen selbst stark belastet hätten.

Er habe jedoch nach eigenen Angaben keinen Ausweg gesehen, da er lediglich den Anweisungen seines Arbeitgebers gefolgt sei. Durch das Einschreiten der Polizei auf der A8 wurde die gefährliche Weiterfahrt gestoppt.

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