"Frust ausgelassen": Schüler in Rollstuhl geprügelt
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Am 19. Mai 2025 wollte ein 21-Jähriger in Schwalmstadt nur kurz etwas vom Bäcker holen. Unterwegs traf er einen flüchtigen Bekannten den er über die Messenger-App Snapchat kannte. Ein kurzes Gespräch, ein scheinbar harmloser Satz. „Ich will dir was zeigen.“ Das Opfer ahnte nicht, dass dieser Moment sein Leben für immer verändern würde.
Tathergang
Der Angeklagte lockte den Berufsschüler in eine Unterführung. Dort forderte er dessen Umhängetasche. Das Opfer gab sie ihm sofort. Er wollte keinen Streit, keinen Stress. Doch die Gewalt begann trotzdem. Der Täter schlug mit beiden Fäusten zu, trat mehrfach mit voller Wucht gegen den Kopf des Opfers, auch als es bereits am Boden lag. Der Täter zerrte den Bewusstlosen weiter in eine Gasse und prügelte weiter auf ihn ein. Erst das Eingreifen von Passanten beendete die brutale Attacke. "Ich habe nicht nachgedacht und meinen ganzen Frust ausgelassen", sagt der Angeklagte Berichten von Bild zufolge.
Verletzungen
Die Folgen waren verheerend. Der Betroffene erlitt Hirnblutungen. Zwei Halswirbel waren gebrochen. Er fiel ins Koma. Zeitweise war unklar, ob er überleben würde. Ärzte kämpften um sein Leben. Sein Vater berichtet später, dass es anfangs nur minimale Fortschritte gab. Monate voller Angst, Hoffen und Bangen folgten.
Folgen Rollstuhl
Heute sitzt der Geschädigte im Rollstuhl. Seine Hände kann er kaum bewegen. Seine Beine sind an Schienen fixiert. Seit Monaten wird er in verschiedenen Kliniken behandelt. Der junge Mann, der früher sportlich war ist nun selbst auf Hilfe angewiesen.