Über die neue Möbelix-Werbung spricht das ganze Land

Politische Chats oder Werbung? Diese Frage stellen sich derzeit viele Seher, die die neue Möbelix-Werbung im TV sehen. Die neue Kampagne basiert auf den Chats von Thomas Schmidt mit Sebastian Kurz.
Autor: Lukas Steinberger-Weiß, 06.12.2022 um 12:41 Uhr

Möbelix gehört zu XXXLutz und bei zweiterem sorgt die Familie Putz seit Jahren für kontroverse Diskussionen. Die einen lieben die Putzis, die anderen - naja. Jetzt hat der größte Möbelkonzern Österreichs mit seiner Diskonter-Marke Möbelix erneut einen Coup gelandet, über den das ganze Land spricht. Die neue Werbekampagne hat nämlich die hochpolitischen Schmidt-Chats zum Vorbild und wurde von Werbelegende Demner Merlicek und Bergmann konzipiert.

„Werber beziehen ihr Material meist aus dem Leben und spielen es als ein Stück Alltagskultur wieder zurück“, ist ein langjähriges Credo von Werbelegende Mariusz Jan Demner. Und wenn es darum geht, das auf originelle Weise für die Kundschaft zu nutzen, waren die Kreativen von Demner, Merlicek & Bergmann / DMB. nie um Einfälle verlegen. Das politische Leben nicht ausgenommen.

 

Thomas ist nicht gleich Thomas!

Wie XXXLutz/Möbelix-Pressesprecher Thomas Saliger in einer Aussendung betont, chattet er mit dem Möbelix-Man und natürlich nicht der Verfasser der Original-Chats Thomas Schmidt. Saliger ist stolz seinen Vornamen, der zufällig gleich ist, zur Verfügung stellen zu können. 

Der Möbelix Man antwortet schlagfertig auf Ansinnen wie: „Geld scheißen“, „Kriegst eh alles, was du willst.“ oder „Kann man damit ein Bundesland einrichten?“. Und bei „Reisen wie der Pöbel?“ hat sich anscheinend die Autokorrektur eingeschaltet und daraus „kleine Preise für die Möbel“ gemacht. Die Spots sind derzeit in TV, Hörfunk, Print und auf Social Media zu sehen, hören und lesen.