Mordverdacht: Sohn von Mango-Gründer festgenommen
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Neue dramatische Wendung im Fall des verstorbenen Mango-Gründers Isak Andic: Sein Sohn Jonathan Andic (45) wurde in Spanien festgenommen. Die Ermittler verdächtigen ihn, am Tod seines milliardenschweren Vaters beteiligt gewesen zu sein. Der Vorwurf lautet auf Mord. Bereits am Dienstag klickten die Handschellen, nun soll Jonathan Andic vor einem Gericht nahe Barcelona aussagen.
Rätselhafter Tod von Isak Andic
Der Mango-Gründer war im Dezember 2024 bei einer Wanderung in den berühmten Montserrat-Höhlen nahe Barcelona ums Leben gekommen. Isak Andic stürzte dabei mehr als 100 Meter in die Tiefe und starb noch am Unfallort. Zunächst gingen die Behörden von einem tragischen Unfall aus.
Die Ermittlungen wurden Anfang 2025 sogar eingestellt. Ein Richter erklärte damals, es gebe keine Hinweise auf Fremdverschulden. Doch später nahmen die Behörden den Fall überraschend erneut auf. Im Zuge der neuen Untersuchungen wurden unter anderem die Mobiltelefone von Jonathan Andic sowie seiner Schwestern Judith und Sarah überprüft.
Jonathan Andic spricht von Unfall
Jonathan Andic weist sämtliche Vorwürfe entschieden zurück. Laut seiner Aussage sei sein Vater während der gemeinsamen Wanderung versehentlich abgestürzt. Der Unternehmer-Sohn betonte mehrfach, nichts mit dem Tod des Mango-Gründers zu tun zu haben.
Die katalanische Polizei bestätigte inzwischen offiziell die Festnahme wegen Mordverdachts.
Familie vertraut auf seine Unschuld
Trotz der schweren Vorwürfe steht die Familie weiterhin hinter Jonathan Andic. Bereits im vergangenen Jahr veröffentlichte sie eine Erklärung, in der sie ihr Vertrauen in seine Unschuld betonte.
Die Familie kündigte außerdem an, weiterhin mit den Behörden zusammenzuarbeiten. Gleichzeitig hoffe man auf eine rasche Aufklärung des Falls.
Isak Andic galt als einer der erfolgreichsten Unternehmer Spaniens. Der gebürtige Istanbuler gründete Mango im Jahr 1984 und machte die Marke zu einem internationalen Modekonzern. Laut „Forbes“ wurde sein Vermögen zuletzt auf rund 4,5 Milliarden Dollar geschätzt.