Familiendrama in Spanien: Zwei Tote nach Schüssen
Inhalt
- Eltern des Verdächtigen getötet
- Baby schwebt in Lebensgefahr
- Täter stellte sich nach Stunden
- Gemeinde unter Schock
Ein schwerer Schusswaffenvorfall erschüttert derzeit Spanien. In der Gemeinde El Ejido in der südspanischen Region Andalusien sind in der Nacht auf Dienstag zwei Menschen getötet und vier weitere teils schwer verletzt worden. Unter den Verletzten befinden sich laut Behörden auch zwei kleine Kinder.
Der mutmaßliche Täter stellte sich nach mehreren Stunden schließlich der Polizei. Das berichteten spanische Medien unter Berufung auf die Guardia Civil.
Eltern des Verdächtigen getötet
Nach den bisherigen Ermittlungen soll der etwa 25-jährige Mann unter anderem auf seine eigenen Eltern geschossen haben. Die beiden Opfer wurden später tot in einem Fahrzeug gefunden. Die ersten Notrufe gingen laut Behörden gegen 23.15 Uhr bei den Einsatzkräften ein.
Kurz darauf rückten Polizei und Rettungskräfte mit einem Großaufgebot zum Tatort aus. Die Hintergründe der Tat sind derzeit noch völlig unklar.
Baby schwebt in Lebensgefahr
Besonders dramatisch ist die Situation eines sieben Monate alten Babys, das laut Guardia Civil der Sohn des mutmaßlichen Täters sein soll. Das Kind wurde bei dem Angriff schwer verletzt und befindet sich laut Medienberichten in kritischem Zustand. Außerdem erlitt ein zweijähriges Mädchen Verletzungen.
Auch eine Frau sowie ein älterer Mann mussten mit schweren Verletzungen in Krankenhäuser gebracht werden. Die Ermittler machten zunächst keine genaueren Angaben zum Ablauf der Tat oder zum Motiv des Verdächtigen.
Täter stellte sich nach Stunden
Nach mehreren Stunden Fahndung stellte sich der mutmaßliche Schütze schließlich selbst der Polizei. Die Guardia Civil bestätigte inzwischen die Festnahme des Mannes. Die Ermittlungen laufen derzeit auf Hochtouren. Ermittler versuchen nun herauszufinden, was genau zu der Gewalttat geführt hat.
Gemeinde unter Schock
Die Gemeinde liegt in der Provinz Almería im Süden Spaniens und zählt rund 90.000 Einwohner. Gewaltverbrechen dieser Art gelten dort als äußerst selten. Besonders die Beteiligung kleiner Kinder sorgt in Spanien derzeit für Entsetzen. Zahlreiche Medien sprechen bereits von einem schweren Familiendrama.