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Die Truhe, in der die Leiche gefunden wurde.
In dieser Gefriertruhe ist die zerstückelte Leiche gefunden worden.
In dieser Gefriertruhe ist die zerstückelte Leiche gefunden worden.
AP / picturedesk.com

Mord-Komplott in Thailand: Erster Verdächtiger festgenommen

12.07.2023 um 09:22, Anna Kirschbaum & APA, Red
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Leichenfund in Kühltruhe: Im grausamen Mord an einem deutschen Unternehmer (62) gibt es eine erste Verhaftung. Die Polizei geht von einem Komplott aus.

Nach dem Fund der Leiche eines 62-jährigen Deutschen im thailändischen Badeort Pattaya ist ein Verdächtiger festgenommen worden. Es handelt sich dabei um einen Deutschen, wie örtliche Medien in Pattaya berichten. Der Mann wurde Dienstagabend in der Hauptstadt Bangkok festgenommen. Das berichten unter anderem die Nachrichtenportale "The Pattaya News", "The Thaiger" und "Khaosod".

Grausamer Fund

Er soll gemeinsam mit zwei weiteren Verdächtigen den Geschäftsmann getötet und versucht haben, seine Leiche zu verstecken. Ihm sowie zwei weiteren Verdächtigen wird vorgeworfen, an der Tötung des Geschäftsmannes beteiligt gewesen zu sein und versucht zu haben, seine Leiche zu verstecken. Bei dem Toten handelt es sich um den Unternehmer Hans-Peter Mack. Er wird seit 4. Juli vermisst. Am Montag wurde die Leiche des 62-Jährigen auf einem Anwesen in Pattaya gefunden - zerstückelt in 13 Teile in einer Kühltruhe.

Von Überwachungskamera überführt

Der festgenommene Deutsche und zwei weitere Hauptverdächtige waren aufgrund von Überwachungskamera-Aufnahmen ins Visier der Ermittler geraten. Bei den zwei weiteren Verdächtigen handelt es sich um eine aus Deutschland stammende Frau und einen 27-jährigen Mann pakistanischer Herkunft. Letzterer soll beim Transport der Leiche geholfen haben. Er befindet sich weiter auf freiem Fuß, die Polizei fahndet nach ihm. Die Frau soll sich hingegen am Dienstag in Begleitung ihres Anwalts auf der Polizeiwache in Pattaya gestellt haben.

Geplanter Mord

Laut Ermittlern soll der Tod des Geschäftmanns einen Erpressungshintergrund haben. Die Verdächtigen hätten den Mord über einen Monat sorgsam geplant und vorbereitet. Die Kaosod zitiert in diesem Zusamenhang den Vize-Chef der Nationalpolizei, Surachate Hakparn. Insgesamt drei Millionen Baht (umgerechnet rund 78.000 Euro) seien vom Konto des 62-Jährigen auf zehn Zielkonten überwiesen worden. Die Behörden gehen deshalb davon aus, dass es weitere Beteiligte geben könnte.

 

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