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Versiegelter Tatort in Kumberg nach Tötung einer Achtjährigen, deren Vater die Tat gestanden und Angaben zum Motiv gemacht hat.
Kumberg: Der tatverdächtige Vater hat die Tat gestanden und ein Motiv genannt.
Kumberg: Der tatverdächtige Vater hat die Tat gestanden und ein Motiv genannt.
APA-Images / APA / ERWIN SCHERIAU

Mädchen (8) in Kumberg getötet: Vater gesteht grausames Motiv

19.08.2026 um 13:53, Stefanie Hermann
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Nach dem Tod einer Achtjährigen in Kumberg hat ihr Vater die Tat gestanden. Nun nennt der 37-Jährige den Ermittlern erstmals sein Motiv.

Im Fall der getöteten Achtjährigen in Kumberg gibt es neue Erkenntnisse zum Motiv. Der tatverdächtige Vater hat bei seiner Einvernahme ein umfassendes Geständnis abgelegt. Dabei hat der 37-Jährige auch erklärt, was ihn nach eigenen Angaben zu der Tat bewegt hat: Streitigkeiten mit seiner Partnerin.

Vater legt nach Bluttat in Kumberg Geständnis ab

Der 37-Jährige ist am Mittwochvormittag im Polizeianhaltezentrum Graz formell einvernommen worden. Laut Polizei hat er sich dabei umfassend geständig gezeigt. Damit liegen erstmals Angaben des Tatverdächtigen selbst zu den Hintergründen der tödlichen Gewalttat vor.

Nach seinen Aussagen sollen Streitigkeiten mit seiner Partnerin der Auslöser gewesen sein. Der Mann gab an, dass er sich das Leben nehmen und seine achtjährige Tochter „mitnehmen“ habe wollen.

Hilfe in verzweifelten Situationen

Wenn Sie oder eine Ihnen nahestehende Person sich in einer verzweifelten Situation befinden oder Suizidgedanken haben, erhalten Sie rund um die Uhr kostenlos und vertraulich Hilfe bei der Telefonseelsorge unter 142. Für Kinder und Jugendliche ist Rat auf Draht unter 147 erreichbar. In akuten Notfällen wählen Sie bitte 144 oder 133.

Achtjährige soll im Kinderzimmer geschlafen haben

Auch zum mutmaßlichen Ablauf der Tat liegen inzwischen konkretere Erkenntnisse vor. Der 37-Jährige dürfte sich laut Ermittlungsstand in das Kinderzimmer begeben haben. Dort soll seine achtjährige Tochter geschlafen haben.

Mit einem Küchenmesser soll er dem Kind die tödlichen Verletzungen zugefügt haben. Danach dürfte sich der Mann ins Badezimmer begeben und versucht haben, sich selbst das Leben zu nehmen. Die mutmaßliche Tatwaffe ist dort sichergestellt worden und wird kriminaltechnisch untersucht.

Obduktion bestätigt schwere Verletzungen am Hals

Die gerichtlich angeordnete Obduktion hat inzwischen weitere Erkenntnisse gebracht. Das achtjährige Mädchen ist an massivem Blutverlust infolge schwerer Verletzungen am Hals gestorben. Das Ergebnis stimmt laut Polizei mit den bisherigen Ermittlungsergebnissen überein.

Die Staatsanwaltschaft Graz hat die Einlieferung des 37-Jährigen in die Justizanstalt Jakomini angeordnet. Die Ermittlungen zu dem Fall laufen weiter.

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