Die Lufthansa stellt den Flugbetrieb ihrer Tochter CityLine vorläufig ein – steigende Kosten und Probleme zwingen den Konzern zu drastischen Maßnahmen.
Die Lufthansa stellt den Flugbetrieb ihrer Tochter CityLine vorläufig ein – steigende Kosten und Probleme zwingen den Konzern zu drastischen Maßnahmen.
Nächster Paukenschlag bei der Lufthansa: Der Konzern stellt den Flugbetrieb seiner Tochterfirma CityLine vorläufig ein. Mit dieser Entscheidung zieht die Lufthansa in einer ohnehin angespannten Phase im Luftverkehr die Reißleine. Die Maßnahme hat weitreichende Folgen für den gesamten Konzernverbund, da CityLine bislang eine zentrale Rolle im Netzwerk der Lufthansa spielte.
Lufthansa stellt Tochterfirma ein: Das steckt dahinter
Hinter dem drastischen Schritt der Lufthansa stehen vor allem wirtschaftliche Schwierigkeiten, die sich über längere Zeit aufgebaut haben. Operative Probleme im laufenden Betrieb belasteten die Abläufe zusätzlich, während gleichzeitig die Kosten, insbesondere für Treibstoff, deutlich gestiegen sind. Diese Kombination hat die Situation für die Lufthansa weiter verschärft und letztlich dazu geführt, dass ein Weiterbetrieb unter den aktuellen Bedingungen nicht mehr tragbar erschien.
Die Konsequenzen der Entscheidung sind unmittelbar spürbar. Die Lufthansa stellt sämtliche CityLine-Flüge bis auf Weiteres ein. Damit fällt ein wichtiger Bestandteil im Lufthansa-System weg, denn die Tochtergesellschaft war vor allem für Zubringerflüge zu den Drehkreuzen Frankfurt und München zuständig. Der Stillstand trifft somit nicht nur CityLine, sondern das gesamte Streckennetz der Lufthansa und wirkt sich auch auf die Auslastung von Langstreckenflügen aus.
Mitarbeiter vor ungewisser Zukunft
Besonders hart trifft der Schritt der Lufthansa die Beschäftigten. Mitarbeiter im Cockpit sowie in der Kabine werden widerruflich freigestellt, was für viele eine Phase großer Unsicherheit bedeutet. Parallel dazu kündigte die Lufthansa Gespräche mit den zuständigen Gremien an, um das weitere Vorgehen zu klären. Wie es für die Betroffenen konkret weitergeht, ist derzeit offen. Der Konzern stellt jedoch in Aussicht, möglichst vielen Mitarbeitern eine Perspektive innerhalb der Lufthansa-Gruppe zu bieten, auch wenn noch unklar ist, wie diese im Detail aussehen wird.
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