Längenfeld: Jäger vor Augen der Freunde in den Tod gestürzt
- Jäger rutscht im steilen Gelände aus
- Kameraden leisten sofort Erste Hilfe
- Großeinsatz der Bergrettung im Ötztal
- Jäger erliegt im Krankenhaus seinen Verletzungen
Ein tragischer Alpinunfall erschüttert Tirol: Ein 61-jähriger Jäger aus Italien ist am Samstag in Längenfeld im Ötztal tödlich verunglückt. Der Mann ist gemeinsam mit zwei Jagdkameraden im Jagdrevier „Oberried“ unterwegs gewesen, als es auf rund 1.800 Metern Seehöhe zum Unglück gekommen ist.
Jäger rutscht im steilen Gelände aus
Die drei Männer haben zuvor an einer Seilversicherung für einen Jägersteig gearbeitet. Beim anschließenden Abstieg ist der Jäger im weglosen und felsdurchsetzten Gelände plötzlich ausgerutscht. In der Folge ist der Jäger rund 30 bis 40 Meter abgestürzt und hat sich dabei mehrfach überschlagen.
Kameraden leisten sofort Erste Hilfe
Einer der Begleiter hat umgehend den Notruf abgesetzt, während der zweite zum verunglückten Jäger abgestiegen ist und Erste Hilfe geleistet hat. Der Jäger hat durch den Sturz schwerste Verletzungen erlitten und ist noch am Unfallort notfallmedizinisch versorgt worden.
Großeinsatz der Bergrettung im Ötztal
Ein Notarzthubschrauber sowie die Bergrettung Längenfeld haben den schwer verletzten Jäger geborgen. Die Rettung ist per Tau erfolgt, anschließend ist der Jäger ins Tal geflogen worden. Von dort ist er zur weiteren Behandlung ins Landeskrankenhaus Innsbruck gebracht worden.
Jäger erliegt im Krankenhaus seinen Verletzungen
Trotz intensiver medizinischer Versorgung ist der 61-jährige Jäger im Krankenhaus seinen schweren, multiplen Verletzungen erlegen. Laut ersten Informationen ist der Mann seit vielen Jahren Pächter der Jagd gewesen.