Direkt zum Inhalt
Ein Nagelsalon mit Maniküre-Tischen und Studio-Einrichtung
Aus nach Konkursantrag: Die Kosmetikkette Iconic Nails steht mit ihren neun Filialen vor der endgültigen Schließung.
Aus nach Konkursantrag: Die Kosmetikkette Iconic Nails steht mit ihren neun Filialen vor der endgültigen Schließung.
KI-generiert/dall.e/Marcel Toifl

Pleite: Heimische Nagelstudio-Kette vor Schließung

03.08.2026 um 14:57, Marcel Toifl
min read
Die Betreibergesellschaft der bekannten Kosmetikkette Iconic Nails ist pleite. Nach dem Konkursantrag stehen die neun Filialen vor der Schließung.

Hiobsbotschaft für Kunden und Beschäftigte der Kosmetikkette Iconic Nails: Über das Vermögen der Betreibergesellschaft LJ Cos GmbH wurde beim Handelsgericht Wien ein Konkursverfahren beantragt. Das Unternehmen steht nach einer negativen Geschäftsentwicklung unmittelbar vor der Schließung.

Eine Fortführung des Studiobetriebs wird vonseiten der Betreiber nicht mehr angestrebt.

Konkursantrag über Betreibergesellschaft LJ Cos

Wie der Alpenländische Kreditorenverband (AKV) bekannt gab, betrifft das Konkursverfahren die LJ Cos GmbH mit Sitz in Wien. Das Unternehmen betreibt unter dem Markennamen „Iconic Nails“ zahlreiche Filialen in bekannten Einkaufszentren und frequentierten Lagen.

Die Gesamtverbindlichkeiten der Schuldnerin belaufen sich laut ersten Angaben auf rund 200.000 Euro. Zu den Hauptgläubigern gehören vor allem das Finanzamt sowie die Vermieter der jeweiligen Geschäftsflächen.

Neun Standorte in Österreich betroffen

Das Filialnetz von Iconic Nails erstreckt sich über mehrere Bundesländer. Sollte das Insolvenzgericht dem Schließungsantrag nachkommen, sind insgesamt neun Nagelstudios in Österreich von dem Aus betroffen:

  • Wien: Schweglerstraße 20, Donau Zentrum, Columbus Center sowie Millennium City.
  • Niederösterreich: G3 Shopping Resort Gerasdorf und Westfield Shopping City Süd (SCS).
  • Oberösterreich: PlusCity (Pasching).
  • Steiermark: Shopping City Seiersberg.
  • Kärnten: City Arkaden Klagenfurt.

Ausgebliebene Einnahmen führen zur Schließung

Als wesentliche Ursachen für die Zahlungsunfähigkeit gibt das Unternehmen eine anhaltend negative Entwicklung des Geschäftsgangs an. Erwartete Einnahmen seien über längere Zeit ausgeblieben, weshalb die laufenden Betriebsausgaben schließlich nicht mehr gedeckt werden konnten.

Da die Antragstellerin einer Schließung des Unternehmens bereits zugestimmt hat, wird ein Sanierungsplan nicht weiter verfolgt. Die genauen Vermögensverhältnisse sowie die Anzahl der betroffenen Dienstnehmer werden nun im Zuge des Verfahrens durch die Insolvenzverwaltung ermittelt.

more