Bis zu 250 Euro: Diese Gebühren bekommen Sie jetzt zurück
Inhalt
Geld zurück: Viele Österreicher haben in den vergangenen Jahren Gebühren bezahlt, die laut Gerichten unzulässig waren. Jetzt gibt es die Möglichkeit, sich dieses Geld zurückzuholen. Betroffen sind unter anderem Mobilfunkanbieter, Banken und Streamingdienste.
Servicepauschale im Fokus
Im Zentrum steht die sogenannte Servicepauschale, die Mobilfunkanbieter wie A1, Magenta oder Drei jährlich verrechnet haben. Diese lag meist zwischen 20 und 35 Euro. Über mehrere Jahre summiert sich das schnell. Gerichte haben jedoch mehrfach entschieden, dass diese Gebühren nicht zulässig sind.
Für viele Kunden bedeutet das: Sie können Geld zurückfordern. Im Schnitt wurden bereits rund 200 bis 250 Euro pro Person zurückgeholt, abhängig davon, wie lange die Gebühren bezahlt wurden.
Anbieter zahlen nicht freiwillig
Ein wichtiger Punkt: Die Rückzahlung erfolgt meist nicht automatisch. Wer sein Geld zurück möchte, muss selbst aktiv werden. Oft werden einfache Anfragen zunächst abgelehnt. Erst durch rechtlichen Druck oder über Konsumentenschutz-Organisationen kommt Bewegung in die Fälle.
Anspruch haben nicht nur aktuelle Kunden. Auch wer seinen Vertrag bereits beendet hat, kann Geld zurückfordern. Entscheidend ist, ob die unzulässigen Gebühren bezahlt wurden.
Auch Banken im Fokus
Nicht nur Mobilfunkanbieter stehen in der Kritik. Auch Banken müssen teilweise unzulässige Gebühren zurückzahlen. Dabei kann es in manchen Fällen sogar um deutlich höhere Beträge gehen. Die Arbeiterkammer rät Betroffenen, ihre Rechnungen genau zu überprüfen. Besonders im Blick stehen Mahnspesen, Verzugszinsen und Rücklastgebühren. Wer unzulässige Kosten entdeckt, kann diese zurückfordern, oft mit Unterstützung durch Konsumentenschützer.