WM 2026: Vorsicht vor diesen Betrugsmaschen
Inhalt
- Ticket-Kauf kann teuer enden
- Kritik an FIFA-Preismodell
- Vorsicht bei Reiseangeboten
- Fanartikel als weitere Kostenfalle
- Das empfiehlt die Arbeiterkammer
Die Vorfreude auf die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 steigt. Millionen Fans fiebern dem Turnierstart entgegen, buchen Reisen, kaufen Tickets oder bestellen Fanartikel. Genau diese Begeisterung machen sich Betrüger jetzt zunutze.
Die Arbeiterkammer Oberösterreich schlägt deshalb Alarm und warnt vor zahlreichen Kostenfallen rund um die WM in den USA, Kanada und Mexiko.
Ticket-Kauf kann teuer enden
Besonders beim Ticketkauf ist Vorsicht geboten. Zwar sind über die offiziellen Kanäle weiterhin Eintrittskarten erhältlich, viele Fans weichen jedoch auf alternative Plattformen aus. Genau dort lauern laut AK erhebliche Risiken. Auf inoffiziellen Ticketbörsen, Kleinanzeigenportalen oder in sozialen Netzwerken werden immer wieder gefälschte Tickets angeboten.
Teilweise handelt es sich auch um personalisierte Karten, die gar nicht weiterverkauft werden dürfen. Für Käufer kann das fatale Folgen haben: Im schlimmsten Fall verlieren sie ihr Geld und werden am Stadion-Eingang abgewiesen.
Kritik an FIFA-Preismodell
Zusätzlich sorgt die offizielle Preisgestaltung der FIFA für Ärger. Grund dafür ist das sogenannte dynamische Preismodell. Je höher die Nachfrage, desto teurer werden die Tickets. Viele Fans kritisieren vor allem die mangelnde Transparenz bei der Preisentwicklung.
Eine weitere Gefahr geht von gefälschten Internetseiten aus. Laut AK kursieren inzwischen zahlreiche täuschend echte Kopien der offiziellen FIFA-Website. Kriminelle versuchen damit, an Zugangsdaten, Passkopien und persönliche Informationen zu gelangen. Wer auf einer solchen Seite landet, riskiert nicht nur den Verlust seiner Tickets.
Auch Identitätsdiebstahl oder Schadsoftware auf dem eigenen Gerät können die Folge sein. Besonders häufig werden Fans über soziale Netzwerke, angebliche Gewinnspiele oder kostenlose Streaming-Angebote auf die betrügerischen Seiten gelockt.
Vorsicht bei Reiseangeboten
Auch bei Reisen zur WM sollten Fans genau hinschauen. Fake-Unterkünfte, gefälschte Hotelangebote und unseriöse Mietwagen-Offerten gehören laut AK zu den häufigsten Betrugsmaschen. Vor einer Buchung sollten deshalb unbedingt das Impressum, die Kontaktdaten und die Preisangaben überprüft werden.
Außerdem erinnert die Arbeiterkammer daran, dass ein Stadionticket keine Einreisegenehmigung ersetzt. Wer Spiele vor Ort besuchen möchte, muss sich rechtzeitig um die erforderlichen Visa und Reisedokumente kümmern.
Fanartikel als weitere Kostenfalle
Nicht nur Reisende geraten ins Visier von Betrügern. Auch Fans, die die WM von zuhause verfolgen, werden gezielt angesprochen. Im Internet tauchen derzeit zahlreiche Online-Shops auf, die mit besonders günstigen Trikots und Fanartikeln werben. Oft handelt es sich dabei um sogenannte Fakeshops.
Wer dort bestellt und im Voraus bezahlt, erhält entweder minderwertige Plagiate oder überhaupt keine Ware. Besonders problematisch: Befindet sich das Konto des Anbieters im Ausland, ist das Geld häufig verloren.
Das empfiehlt die Arbeiterkammer
Um Betrug zu vermeiden, rät die AK Oberösterreich zu besonderer Vorsicht:
- Tickets sollten ausschließlich über die offiziellen FIFA-Plattformen gekauft werden.
- Internetadressen sollten immer manuell eingegeben werden, anstatt auf Werbeanzeigen oder Suchmaschinen-Ergebnisse zu vertrauen.
- Außerdem empfiehlt die AK, keine Kryptowährungen als Zahlungsmittel zu nutzen und bei Online-Zahlungen auf eine Zwei-Faktor-Authentifizierung zu achten.
- Auch Streaming-Apps aus unbekannten Quellen sollten keinesfalls installiert werden.