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Zerstörte Gebäude und zwei Feuerwehrmänner nach dem Erdbeben in Kumamoto, Japan
Schwere Zerstörungen auf Kyushu: Ein Erdbeben der Stärke 7,1 hat die Region Kumamoto in Japan erschüttert und zahlreiche Gebäude zum Einsturz gebracht.
Schwere Zerstörungen auf Kyushu: Ein Erdbeben der Stärke 7,1 hat die Region Kumamoto in Japan erschüttert und zahlreiche Gebäude zum Einsturz gebracht.
APA-Images / AP / Kazuki Wakasugi

Erdbeben in Japan: Tote und verheerende Schäden

28.07.2026 um 14:40, Marcel Toifl
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Nach einem Erdbeben der Stärke 7,1 in Japan melden Behörden Schwerverletzte und Tote. Zerstörte Gebäude lösen einen Großeinsatz aus.

Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,1 hat am Dienstagnachmittag die südwestliche japanische Hauptinsel Kyushu erschüttert. Das Epizentrum lag in der Präfektur Kumamoto nahe der Stadt Kashima in einer Tiefe von etwa zehn Kilometern. Die verheerenden Erschütterungen führten zum Einsturz zahlreicher Gebäude, Brücken und Verkehrswege.

Beträchtliche Zahl an Opfern und Einstürze in Kumamoto

Besonders dramatisch stellt sich die Lage im Einkaufszentrum Aeon Mall in Kashima dar, wo Decken und ganze Stockwerke einstürzten. Der Fernsehsender TBS berichtet unter Berufung auf Rettungskräfte, dass bei dem Vorfall eine „beträchtliche Zahl“ von Menschen ums Leben gekommen sei. Ein Augenzeuge schildert die dramatischen Minuten: „Es sah um uns herum aus, als würde Vulkanasche herabfallen.“

In den Gemeinden Uki und Hikawa erreichte das Beben die höchste Stufe 7 der japanischen Skala. Ein Reporter des Senders NHK beschreibt die Wucht der Erschütterung eindringlich: „Als das Beben begann, waren die Erschütterungen so schwer, dass ich nicht aufrecht stehen konnte. Bitte seien Sie sich bewusst, dass es auch im Anschluss noch zu Erdstößen kommen kann.“ Dutzende Verletzte mussten in Spitäler eingeliefert werden.

Ausnahmezustand, Stromausfälle und Stopp der Industrie

Die japanische Regierung richtete umgehend eine Krisen-Taskforce ein und entsandte 3.600 Soldaten der Selbstverteidigungsstreitkräfte zur Katastrophenhilfe. Regierungschefin Sanae Takaichi bestätigt das Ausmaß: „Ich wurde darüber unterrichtet, dass es mehrere Verletzte gibt. In einigen Regionen kommt es zu Stromausfällen und Bränden; zudem wurden Straßen und Brücken beschädigt, und Gebäude sind eingestürzt.“

Über 48.000 Haushalte wurden von der Stromversorgung abgeschnitten. Der Zugverkehr, darunter die Shinkansen-Hochgeschwindigkeitszüge, sowie der Betrieb am Flughafen Kumamoto wurden komplett eingestellt. Auch namhafte Konzerne wie der Chiphersteller TSMC, Sony und Fujifilm evakuierten ihre Fabriken in der Region. An den lokalen Atomkraftwerken wurden laut Atomaufsichtsbehörde bislang keine Unregelmäßigkeiten festgestellt.

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