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Berglandschaft in den Dolomiten in Südtirol, wo ein Deutscher bei einem Klettersteig-Unfall tödlich verunglückte.
In den Südtiroler Dolomiten ist ein 43-jähriger Deutscher bei einem Klettersteig-Unfall mehr als 80 Meter in die Tiefe gestürzt.
In den Südtiroler Dolomiten ist ein 43-jähriger Deutscher bei einem Klettersteig-Unfall mehr als 80 Meter in die Tiefe gestürzt.
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Schreie am Klettersteig: Deutscher stürzt in den Tod

09.09.2026 um 11:06, Jovana Borojevic
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Ein Deutscher stürzt an der Sextener Rotwand in den Dolomiten mehr als 80 Meter in die Tiefe. Andere Bergsteiger hören seine Schreie.

Ein 43-jähriger Deutscher ist am Dienstag in den italienischen Dolomiten tödlich verunglückt. Der Mann war alleine auf dem Klettersteig „Via ferrata Mario Zandonella“ an der Sextener Rotwand in Südtirol unterwegs , als er mehr als 80 Meter in die Tiefe stürzte. Für den Bergsteiger kam jede Hilfe zu spät, wie mehrere Medien und die Deutsche Presseagentur berichten.

Deutscher stürzt an Sextener Rotwand 80 Meter ab

Niemand hatte den folgenschweren Absturz beobachtet. Andere Bergsteiger hörten gegen Mittag plötzlich Schreie vom Klettersteig und alarmierten daraufhin die Rettungskräfte. Gegen 12.30 Uhr ging der Notruf ein. Weil es keine Augenzeugen gab, war zunächst unklar, an welcher Stelle der Sextener Rotwand der 43-Jährige abgestürzt war.

Der Rettungshubschrauber „Falco 1“ aus Pieve di Cadore machte sich daraufhin auf die Suche nach dem Vermissten. Schließlich wurde der Deutsche in einer Schlucht beziehungsweise Felsrinne unterhalb des Klettersteigs entdeckt. Wie genau es zu dem tödlichen Absturz in den Dolomiten gekommen ist, bleibt unklar. Laut der italienischen Nachrichtenagentur ANSA könnte der Mann ausgerutscht sein. Die Rettungskräfte berichteten, dass er geeignete Kletterausrüstung getragen habe.

Via ferrata Mario Zandonella gilt als anspruchsvoll

Der „Via ferrata Mario Zandonella“ an der 2.965 Meter hohen Sextener Rotwand gilt als kurzer, aber anspruchsvoller und anstrengender Klettersteig in Südtirol. Die Route führt durch die Südwand und beinhaltet auch ungesicherte Passagen. Teilweise verläuft sie über alte Kriegssteige aus dem Ersten Weltkrieg und ist vor allem für erfahrene Bergsteiger geeignet.

Rettungshubschrauber birgt verunglückten Bergsteiger

Nachdem der 43-jährige Deutsche gefunden worden war, wurden medizinisches Personal und ein Techniker des Rettungshubschraubers zu ihm abgeseilt. Doch für den Bergsteiger gab es keine Rettung mehr. „Ein Arzt konnte nur noch den Tod feststellen“, teilte der Italienische Alpenverein mit.

Die Leiche des Bergsteigers wurde anschließend geborgen und zur Schutzhütte „Rifugio Italo Lunelli“ gebracht. Dort wurde sie an Retter des Comelico-Tals und eine Bergrettungseinheit der Guardia di Finanza übergeben. Aus welchem Teil Deutschlands der 43-Jährige stammte, war zunächst nicht bekannt.

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