Bugatti Chiron gestohlen: Chef ließ Schlüssel stecken und jagte Dieb im Porsche
- Bugatti Chiron gestohlen: Schlüssel steckte im Auto
- Bugatti-Chef verfolgt Dieb im Porsche 911
- Festnahme auf der A9 in der Steiermark
- Dieb wollte eigentlich einen Job bei Bugatti
Ein Bugatti Chiron im Wert von drei Millionen Euro ist am Mittwoch in Kroatien gestohlen worden. Brisant: Der Luxuswagen gehört Bugatti-Chef Mate Rimac persönlich. Der hatte den Schlüssel stecken gelassen. Als der Diebstahl aufflog, nahm Rimac die Verfolgung im Porsche 911 auf. In der Steiermark endete die Flucht.
Bugatti Chiron gestohlen: Schlüssel steckte im Auto
Der 1.500 PS starke Bugatti Chiron stand auf dem Firmengelände bei Zagreb. Weil Rimac Kroatien für ein sicheres Land hält und Mitarbeiter die Fahrzeuge regelmäßig nutzen, ließ er die Schlüssel gewöhnlich stecken. Das weitläufige Gelände ist nicht eingezäunt.
Ein 36-jähriger Kroate nutzte die Gelegenheit und fuhr mit dem auf 500 Exemplare limitierten Supersportwagen davon. Auf Instagram hat Rimac ein Video des Vorfalls veröffentlicht. Damit aber nicht genug.
Bugatti-Chef verfolgt Dieb im Porsche 911
Mate Rimac setzte sich in seinen Porsche 911 und nahm persönlich die Verfolgung auf. Als der Diebstahl bemerkt wurde, hatte der Täter bereits rund eine Stunde Vorsprung. Über die Fahrzeugdaten ließ sich seine Route verfolgen.
Der Verdächtige flüchtete über Slowenien und reiste beim Grenzübergang Spielfeld nach Österreich ein.
Festnahme auf der A9 in der Steiermark
Kurz nach 19 Uhr entdeckten steirische Autobahnpolizisten den gestohlenen Bugatti bei einer Tankstelle an der Pyhrnautobahn (A9) in Seiersberg-Pirka. Der 36-Jährige wurde festgenommen und legte bei seiner Einvernahme ein Geständnis ab.
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Graz wurde der Mann auf freiem Fuß angezeigt.
Dieb wollte eigentlich einen Job bei Bugatti
Besonders kurios ist das mutmaßliche Motiv: Laut Rimac wollte sich der Kroate ursprünglich bei Bugatti bewerben. Als er den Sportwagen mit steckendem Schlüssel entdeckte, griff er zu.
Der Bugatti-Chef erhielt seinen Wagen mit einer leichten Beschädigung am Frontspoiler zurück. Die Polizei lobte er ausdrücklich: „Die Polizei hat einen fantastischen Job gemacht.“