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BMW-Zentrale in München mit dem markanten Logo am Hochhaus, Symbolbild für den aktuellen weltweiten Rückruf wegen möglicher Brandgefahr.
BMW hat eine weltweite Rückrufaktion gestartet, weil defekte Starter ein Brandrisiko darstellen könnten.
BMW hat eine weltweite Rückrufaktion gestartet, weil defekte Starter ein Brandrisiko darstellen könnten.
pwmotion / iStock

BMW-Rückruf: Brandgefahr bei tausenden Fahrzeugen

12.02.2026 um 10:17, Stefanie Hermann
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BMW ruft weltweit Autos zurück: Ein Starter-Defekt kann Kurzschlüsse und Brandgefahr verursachen. In Österreich sind über 1.000 Fahrzeuge betroffen.

Der Münchner Autobauer BMW ruft weltweit eine mittlere sechsstellige Zahl an Fahrzeugen in die Werkstätten. Auslöser ist ein möglicher Defekt am Starter, der im ungünstigsten Fall einen Fahrzeugbrand verursachen kann. In Deutschland sind rund 28.600 Fahrzeuge, in Österreich 1.124 Autos betroffen.

Grund für den BMW-Rückruf

Laut BMW kann es in Anlassern aus dem Produktionszeitraum Juli 2020 bis Juli 2022 zu Verschleiß im Magnetschalter kommen. Dadurch können Kurzschlüsse und Überhitzungen entstehen. „Im Extremfall besteht Brandgefahr“, heißt es vom Unternehmen. Fahrzeughalter sollen ihre Autos nach dem Start nicht unbeaufsichtigt laufen lassen.

BMW-Rückruf: Diese Modelle sind betroffen

Die Rückrufaktion betrifft zahlreiche Modellreihen, darunter 2er, 3er, 4er, 5er, 6er und 7er sowie die SUV-Modelle X3 bis X6 und den Roadster Z4. Auch der technisch verwandte Toyota Supra ist Teil der Aktion. Betroffene Fahrzeuge lassen sich online über die Fahrzeug-Identifikationsnummer (FIN) überprüfen.

Austausch im Rahmen des BMW-Servicenetzes

In den Werkstätten wird der Starter ausgetauscht, in Einzelfällen auch die Batterie. Der Eingriff dauert etwa zwei Stunden und ist für Kundinnen und Kunden kostenfrei. BMW übernimmt sämtliche Kosten im Rahmen des Rückrufs.

BMW fürchtet keine wirtschaftlichen Folgen

Finanziell bleibt der Rückruf für den Konzern ohne größere Auswirkungen. BMW spricht von einer „Routinemaßnahme im Servicegeschäft“. Anders als bei früheren Großaktionen, etwa 2024 wegen defekter Bremsanlagen, sind keine Belastungen für das Jahresergebnis zu erwarten.

Quellen und weiterführende Informationen

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