OÖ Impfkampagne soll Produktionsausfälle stoppen

22 Oö Unternehmen „haben etwas gegen Corona“. Mit Aufklärung und Impfaktionen sollen die Mitarbeitergesundheit gefördert und Stillstände im Unternehmen vermieden werden.
Autor: Verena Schwarzinger, 26.01.2022 um 13:00 Uhr

Am kommenden Montag endet der Lockdown für ungeimpfte Personen nach elf Wochen. Am Arbeitsplatz bleibt die 3G-Regelung weiterhin aufrecht. Kontrolliert wird dies auch in der Greiner AG, dem BMW Group Werk Steyer, der Siemens AG Österreich und der Teufelberger Holding GmbH, die eine neue Impfkampagne präsentieren. „Impfen ist die Antwort“ wird gemeinsam mit 18 weiteren führenden oberösterreichischen Unternehmen aus der Industrie initiiert.  

Wir zeigen Verantwortung als Unternehmer und Arbeitgeber und übernehmen Haltung zeigen. Wir setzen ein Zeichen für gesellschaftlichen Zusammenhalt und tragen aktiv dazu bei, die Betriebe am Laufen zu halten und somit Arbeitsplätze zu sichern.

Durchimpfungsraten steigern, Quarantänezahlen halten

Die oberösterreichischen Unternehmen sehen sich in der Verantwortung die Gesundheit der Mitarbeiter zu schützen, Produktionsausfälle zu vermeiden und damit den Wohlstand der Gesellschaft abzusichern Die Impfquoten bei der Greiner AG, dem BMW Group Werk Steyr oder auch bei der Teufelberger Holding GmbH liegen im Oberösterreichschnitt. Bei der Siemens AG Österreich liegt diese bereits bei über 90 Prozent. Die neue Kampagne soll die Bereitschaft zur Impfung weiter steigern.

All diese Unternehmen setzten seit Beginn der Pandemie niederschwellige interne Informations-, Aufklärungs- und Impfaktionen um. Maßnahmen wie Schichtenkopplungen, Home Office, wo dies möglich ist, Maskenpflicht, Fiebermessungen und die bereits bekannten und bewährten Maßnahmen wie Hände waschen und Abstand halten, sind in den Betrieben an der Tagesordnung. So konnten die Ansteckungen innerhalb der Unternehmen stets niedrig gehalten werden. In den vergangenen drei Wochen wurden höhere Quarantänezahlen verzeichnet, jedoch sind diese bei Greiner, BMW, Siemens und Teufelberger nicht im bedrohlichen Niveau, das Produktionsausfälle oder -stopps nach sich ziehen würde.

Sichtbar werden und aufklären

Die Kampagne „Wir haben etwas gegen Corona“ wird mittels Sujets in Printmedien und mit zahlreichen Videos auf diversen Social Media Kanälen wie Facebook, Instagram und YouTube, gestreut. Auf der eigenen Landingpage www.impfenistdieantwort.at sind sämtliche Informationen einsehbar. Auch alle an der Initiative teilnehmenden Unternehmen nutzen ihre Reichweiten in den sozialen Netzwerken. Rund 200.000 Euro wurden für die Konzeption und die Umsetzung investiert. In eigenen Sujets sind alle CEOs zu sehen, die persönlich zur Impfung Haltung nehmen. 

Kampagne Wir haben etwas gegen Corona