Opernball 2026: Broadway trifft Ballzauber
Inhalt
- Diese Stars spannen einen musikalischen Bogen
- Ballett mit Musical-Klassiker
- Finaler Auftritt: Armani beim Wiener Opernball
- Tradition bei "Alles Walzer"
In knapp vier Wochen dreht wieder alles um den Ball der Bälle, der dem ORF im Jahr 2025 mit rund 2,7 Millionen Zusehern die höchste Quote des Jahres beschert hat: Neben den Promis aus Politik und Wirtschaft, vielen Society-Stars und -Sternchen rückt vor allem die Crème de la Crème der Hochkultur ins Scheinwerferlicht.
Der Wiener Opernball 2026 eröffnet am 12. Februar mit einem künstlerischen Programm, das internationale Opernikonen, das Wiener Staatsballett und einen ganz großen Namen der Mode vereint.
Diese Stars spannen einen musikalischen Bogen
Musikalisch gestaltet das Orchester der Wiener Staatsoper unter der Leitung von Pablo Heras-Casado den Auftakt. Als Solisten sind mit der Sopranistin Pretty Yende und Tenor Benjamin Bernheim zwei international gefragte Opernstars zu hören. Yende sorgte zuletzt auch abseits der klassischen Bühne für Gänsehaut-Feeling und internationale Aufmerksamkeit, so etwa bei der Krönung von König Charles III.
Auf dem Programm der beiden Künstler stehen unter anderem der "Walzer Nr. 2" aus der Suite für Varieté-Orchester von Dmitri Schostakowitsch sowie Auszüge aus Leonard Bernsteins West Side Story ("Tonight" und "Maria"). Ergänzt wird das Programm durch Victor Herberts "Art is calling for me“ und Verdis "Libiamo ne’ lieti calici“ aus La traviata. Die traditionelle Fanfare eröffnet erneut das Bühnenorchester der Wiener Staatsoper unter Markus Henn.
Ballett mit Musical-Klassiker
Ein zentraler Teil der künstlerischen Eröffnung des Wiener Opernballs 2026 ist der Auftritt des Wiener Staatsballetts. In einer Neukreation der US-amerikanischen Choreografin Jessica Lang tanzen 32 Mitglieder der Compagnie den "Carousel Waltz" aus dem Musical Carousel von Richard Rodgers und Oscar Hammerstein II. Für Lang ist es ihre erste Arbeit für den Opernball in Wien.
Finaler Auftritt: Armani beim Wiener Opernball
Ein Modezar kann beim Schaulaufen der Reichen und Schönen leider nicht mehr dabei sein: Giorgio Armani sagte 2025 noch kurz vor seinem Tod zu, die Kostüme des Wiener Staatsballetts zu designen. Es wäre ihm eine große Ehre gewesen, höchstpersönlich dabei zu sein, wie Alessandra Ferri, Direktorin des Wiener Staatsballetts vor Journalisten beim Medientermin in der Oper sagte. Auf das Ergebnis werden deshalb viele noch genauer schauen. Nur soviel vorweg: Die Entwürfe setzen auf fließende Stoffe, klare Linien und dezente Glanzakzente und sind speziell auf die Bewegungen der Tänzer abgestimmt.
Tradition bei "Alles Walzer"
Weitere Programmpunkte gestalten das "Wiener Opernball Orchester" unter Andreas Spörri. Der feierliche Einzug des Jungdamen- und Jungherrenkomitees, der jedes Jahr sehnsüchtig von den Gästen im Ballsaal und dem Millionenpublikum an den Bildschirmen erwartet wird, wird auch 2026 wieder von der Tanzschule Santner choreografiert.