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Regenschauer in einer Stadt
Sowohl der Hundertjährige Kalender als auch die Geosphere Austria prognostizieren für Mitte Juli eine wechselhafte Phase mit Gewittern.
Sowohl der Hundertjährige Kalender als auch die Geosphere Austria prognostizieren für Mitte Juli eine wechselhafte Phase mit Gewittern.
Bayhu19/Shutterstock.com

Hundertjähriger Kalender: Diese Woche kommt der Wetter-Schock

15.07.2026 um 15:22, Marcel Toifl
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Der Hundertjährige Kalender prognostiziert für Mitte Juli Regen. Die aktuelle Wettervorhersage für Österreich scheint die alte Regel zu bestätigen.

Im Juli 2026 verblüfft der geschichtsträchtige Hundertjährige Kalender mit einer bemerkenswert treffsicheren Prognose für Mitteleuropa. Für den Zeitraum vom 15. bis zum 20. Juli sagte das historische Dokument unbeständiges Regenwetter voraus. Ein Blick auf die aktuellen Berechnungen der Meteorologen der Geosphere Austria zeigt: Die alte Bauernregel behält recht. In den kommenden Tagen steht Österreich eine markante, feuchte und gewittrige Wetterphase bevor, die den hochsommerlichen Trend vorübergehend bricht. Das unbeständige Wetter laut dem Hundertjährigen Kalender spiegelt sich teilweise in den aktuellen Messdaten wider.

Die historische Prognose: Regen und Gewitter im Sommer

Der Hundertjährige Kalender, der auf den langjährigen Beobachtungen des Abtes Mauritius Knauer im 17. Jahrhundert basiert, skizziert den Sommer im aktuellen Merkurjahr 2026 generell als recht feucht und wechselhaft mit zwischenzeitlichen Schönwetterphasen. Speziell für die Tage zwischen dem 14. und 20. Juli prophezeit das alte Werk eine ausgeprägte Phase mit klarem Regenwetter und Gewittern. Bevor der Juli im letzten Drittel wieder sehr warm zu Ende gehen soll, steht nun der nasseste Abschnitt des Monats an.

Geosphere Austria bestätigt unbeständige, feuchtwarme Luftmassen

Die staatlichen Wetterbeobachter der Geosphere Austria untermauern diese historische Vorhersage mit harten physikalischen Fakten. Bereits der heutige Mittwoch, 15. Juli, präsentiert sich unter schwachem Störungsklimat und feuchtwarmen Luftmassen sehr anfällig für Schauer. Im Westen ziehen schon am Vormittag erste Regengüsse durch, ehe sich die Gewitterneigung ab den Mittagsstunden auf das gesamte Bergland und am Nachmittag auch auf den Süden Österreichs ausbreitet. Zwar klettern die Temperaturen nochmals auf schwüle 25 bis 32 Grad, in Gewitternähe ist jedoch mit schweren Sturmböen zu rechnen.

Nach einem kurzen, teils sonnigen und heißen Zwischenspiel am Donnerstag, dem 16. Juli, bei dem die Thermometer lokal bis zu 34 Grad anzeigen können, steigt die Unwettergefahr am Freitag erneut drastisch an. Eine herannahende Störung sorgt von Westen her im gesamten Bundesgebiet für eine rasche Ausbreitung von schweren Gewittern.

Der Fahrplan durch das wechselhafte Wochenende

Das kommende Wochenende steht dann ganz im Zeichen einer schwachen Kaltfront, die kühlere Luftmassen aus Nordwesten heranträgt und das unbeständige Wetter verfestigt:

  • Samstag, 18. Juli: Im Westen und Nordwesten setzt bereits am Vormittag teils kräftiger Regen ein. Der Osten und Süden erleben anfangs noch Sonnenschein, ehe sich auch hier am Nachmittag teils kräftige Gewitterschauer entladen. Die Höchstwerte sinken auf 24 bis 30 Grad.
  • Sonntag, 19. Juli: Die dichten Wolken und Regenschauer verlagern sich im Tagesverlauf von Westen in den Osten und Süden des Landes. Im Norden und Osten frischt zudem lebhafter bis kräftiger Westwind auf, während die Temperaturen auf herbstlichere 22 bis 29 Grad zurückgehen.
  • Montag, 20. Juli: Auch zum Start in die neue Woche bleibt uns das wechselhafte Wetter erhalten. Nach sonnigem Beginn formieren sich rasch wieder Quellwolken, die vor allem auf der Linie von Innsbruck bis Graz für Regenschauer sorgen.

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