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Die Drei Gastgeber beim "Leaders of Transformation-Barometer"
Die Gastgeber: Alexander Zauner (Business Gladiators), Monica Rintersbacher (Leitbetriebe Austria), Philipp Maderthaner (Business Gladiators)
Die Gastgeber: Alexander Zauner (Business Gladiators), Monica Rintersbacher (Leitbetriebe Austria), Philipp Maderthaner (Business Gladiators)
leadersnet.at / C. M. Stowasser

KI: Warum der Wandel in Österreichs Firmen stockt

30.03.2026 um 13:14, Weekend Redaktion
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Stimmungslage: Österreichs Führungskräfte setzen auf KI, doch Alltag und Kultur bremsen den Wandel in vielen Unternehmen deutlich aus.

Inhalt

Beim "Leaders of Transformation-Barometer", ein Gemeinschaftsprojekt von Business Gladiators und Leitbetriebe Austria, zeigte sich ein klares Bild: Die Stimmung unter Österreichs Führungskräften ist angespannt. Nur ein kleiner Teil der insgesamt 215 Befragten bewertet die aktuelle wirtschaftliche Lage positiv, während die große Mehrheit sie als schwierig einschätzt.

Initiator Philipp Maderthaner betont, dass Anpassungsfähigkeit heute über Erfolg oder Scheitern entscheidet. Auch Studienleiter Alexander Zauner spricht von wachsendem Druck, der viele Unternehmen vor große Herausforderungen stellt.

KI ist angekommen

Die Studie zeigt, dass künstliche Intelligenz in vielen Unternehmen bereits eine wichtige Rolle spielt. Die Mehrheit der Führungskräfte steht ihrem Einsatz offen gegenüber und nutzt sie etwa für Datenanalysen oder effizientere Prozesse.

Trotzdem zeigt sich: Technologie allein bringt noch keinen echten Wandel. Entscheidend ist, wie gut sie im Unternehmen verankert wird und ob die Menschen im Betrieb diesen Weg mitgehen.

Technologie allein reicht nicht. Entscheidend ist, wie konsequent Unternehmen ihre Mitarbeiter:innen einbinden und Verantwortung im gesamten Unternehmen verankern.

Monica Rintersbacher, Geschäftsführerin Leitbetriebe Austria
Sechs Personen beim Leaders of Transformation-Barometer
Gastgeber und Panelgäste: Alexander Zauner, Philipp Maderthaner, Monica Rintersbacher, Ulrike Retter, Michael Hempt, Hartwig Hufnagl

Unternehmenskultur entscheidet über Erfolg

Ein zentraler Faktor für gelungene Transformation ist die Unternehmenskultur. Laut Leitbetriebe Austria-Geschäftsführerin Monica Rintersbacher reicht es nicht, neue Technologien einzuführen. Viel wichtiger sei es, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aktiv einzubinden und Verantwortung im Unternehmen breit zu verankern.

Gerade hier gibt es oft eine Lücke: Während sich viele Führungskräfte selbst als offen für Veränderungen sehen, wird die Motivation innerhalb der Belegschaft deutlich kritischer eingeschätzt.

Alltag bremst die Veränderung

Viele Unternehmen wissen, dass sie sich verändern müssen. Dennoch bleibt die Umsetzung laut Umfrage häufig auf der Strecke. Der Grund liege oft im Tagesgeschäft, das Ressourcen binde und kaum Raum für echte Transformation lasse, so die Insider. 

Auch Branchenvertreter:innen berichten von steigenden Kosten, unsicheren Rahmenbedingungen und wachsendem Druck. Gleichzeitig sehen sie in der Veränderung auch Chancen, etwa Prozesse zu vereinfachen und stärker auf Qualität zu setzen.

Nachhaltigkeit derzeit kein Fokus

Auffällig ist, dass ökologische Themen aktuell in vielen Unternehmen in den Hintergrund rücken. Der Fokus liegt klar auf wirtschaftlicher Stabilität und Effizienz. Die Umfrage unter den CEOs zeigt somit, dass kurzfristiger Druck maßgeblichen Einfluss auf die strategischen Prioritäten haben kann. 

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