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Frau mit Perlenohrringen und in beiger Jacke
Die neue Neue WK Wien-Präsidentin Margarete Kriz-Zwittkovits
Die neue Neue WK Wien-Präsidentin Margarete Kriz-Zwittkovits
Ursula Schmitz / WKW

Kriz-Zwittkovits setzt auf Reformen und Respekt

06.08.2026 um 11:04, Weekend Redaktion
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Die neue WK Wien-Präsidentin Margarete Kriz-Zwittkovits kündigt einen Reformkurs, mehr Transparenz und einen neuen Führungsstil an.

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Unmittelbar nach ihrer Angelobung hat sich die neue Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien, Margarete Kriz-Zwittkovits, mit einer Videobotschaft an die Wiener Unternehmerinnen und Unternehmer gewandt. Darin spricht sie die Ereignisse der vergangenen Wochen offen an und kündigt einen Neuanfang innerhalb der Kammer an.

"Das hat uns geschadet. Es wurde Vertrauen verspielt, Menschen enttäuscht und ein gesellschaftliches Bild gezeichnet, für das weder die Wirtschaftskammer noch ich stehen“, erklärt Kriz-Zwittkovits.

Verhaltenskodex als erste Amtshandlung

Als erste Maßnahme ordnete die neue Präsidentin die Ausarbeitung eines Verhaltenskodex an. Für Kriz-Zwittkovits seien Gleichstellung und Frauenrechte unverhandelbar. "Ich verstehe bei Gleichstellung und Frauenrechten wenig Spaß. Wir leben im Jahr 2026“, betont sie.

Es wurde in den letzten Wochen viel gesagt und berichtet. Ich kann mich nicht für Worte anderer entschuldigen. Aber ich kann etwas anderes tun: Nämlich die Dinge wieder in Ordnung bringen.

Margarete Kriz-Zwittkovits, Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien

Mehr Offenheit und ein neuer Führungsstil

Künftig wolle sie einen neuen Stil in der Wirtschaftskammer etablieren. Im Mittelpunkt stünden mehr Miteinander, gegenseitiger Respekt und Offenheit. Die Kammer solle allen Betrieben gleichermaßen offenstehen, unabhängig davon, ob es sich um Ein-Personen-Unternehmen, kleine und mittlere Unternehmen oder Großbetriebe handelt.

Reformkurs wird fortgesetzt

Gemeinsam mit WKO-Präsidentin Martha Schultz setzt Kriz-Zwittkovits den eingeschlagenen Reformkurs fort. Sie verweist auf die bereits beschlossene Senkung der KU2 als größte Beitragsentlastung im Bundesländervergleich und kündigt weitere Reformschritte an.

Ziel sei es, die Wirtschaftskammer effizienter aufzustellen und gleichzeitig das Serviceangebot auszubauen, persönlich vor Ort wie auch digital. Unternehmen sollen die Leistungen der Kammer künftig einfacher nutzen und deren Mehrwert stärker wahrnehmen können.

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