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Porträt neben Graffiti stehend
Andreas Gruber, Vorstand für Schaden-Unfall bei Helvetia Österreich
Andreas Gruber, Vorstand für Schaden-Unfall bei Helvetia Österreich
Sebastian Freiler

Hohe Kosten: Wildtierschäden durch Specht & Co.

03.03.2026 um 10:58, Andrea Schröder
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Mit den warmen Tagen steigt die Zahl der Gebäudeschäden durch Wildtiere. Vor allem Spechte nutzen Hausfassaden als Brutplätze – mit teils erheblichen Folgen.

Zwischen März und August, während der Brutzeit, häufen sich Schäden an Wärmedämmverbundsystemen. Spechte hacken Löcher in die Fassade, die sie für morsches Holz halten. Betroffen sind Eigentümer:innen in ganz Österreich, insbesondere im urbanen Raum, wo natürliche Nistmöglichkeiten fehlen

Wenn der Specht anklopft

Durch die Beschädigungen kann Feuchtigkeit in die Dämmung eindringen, die Isolierwirkung sinkt, Energieverluste und Folgeschäden an der Bausubstanz sind möglich. Andreas Gruber, Vorstand für Schaden-Unfall bei Helvetia Österreich:

Schon kleine Öffnungen können rasch große Schäden verursachen. Gerade in der Brutzeit steigt die Gefahr an Wildtierschäden.

Andreas Gruber
Ein Grünspecht, der auf einer Kirchturmspitze sitzt
Spechte können Hausbesitzern teuer kommen

Schäden frühzeitig erkennen

Fachleute empfehlen, Fassaden besonders im Frühling und Sommer regelmäßig zu kontrollieren. Werden Löcher oder andere Auffälligkeiten festgestellt, sollte zeitnah gehandelt werden. Entscheidend sei, betroffene Stellen erst dann dauerhaft zu verschließen, wenn sie nicht mehr von Tieren genutzt werden. Eine professionelle Sanierung verhindere, dass Feuchtigkeit in die Dämmung eindringt und langfristige Schäden an der Bausubstanz entstehen.

Je früher Schäden erkannt werden, desto geringer sind in der Regel die Folgekosten.

Andreas Gruber

Wildtiere als Risiko 

Neben Spechten können auch andere Wildtiere erhebliche Schäden an Gebäuden anrichten. Marder nutzen Dach- und Fassadenbereiche insbesondere zwischen März und August als geschützte Rückzugsorte für Paarung und Jungenaufzucht. Dabei beschädigen sie Dämmmaterialien und Abdichtungen und hinterlassen Verschmutzungen. Die Folgen sind häufig Wärmeverluste und Feuchtigkeitsschäden. Zusätzlich können angenagte Leitungen ein Sicherheitsrisiko darstellen.

Versicherung von tierbedingten Schäden

Um Hausbesitzer:innen gegen finanzielle Folgen durch tierbedingte Gebäudeschäden abzusichern, bietet Helvetia eine Eigenheimversicherung mit optionalem MultiRisk-Zusatzpaket. Dieses umfasst unter anderem Schäden am Gebäude durch wild lebende Tiere

Mit einer gezielten Absicherung sorgen wir dafür, dass tierbedingte Schäden nicht zur unerwarteten finanziellen Belastung werden. So bleibt der langfristige Werterhalt der Immobilie gesichert.

Andreas Gruber

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