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Oper im Steinbruch
Rom um 1800 als Kulisse im Steinbruch St. Margarethen.
Rom um 1800 als Kulisse im Steinbruch St. Margarethen.
Katharina Schiffl

Tosca bringt den Steinbruch zum Beben

16.07.2026 um 09:56, Andi Dirnberger
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Am Abend des 15. Juli feierte Giacomo Puccinis Oper „Tosca» glanzvolle Premiere im Römersteinbruch St. Margarethen. Gespielt wird bis 22. August.

Die mit 5.000 Besuchern ausverkaufte Premiere zum gleichzeitig 30-jährigen Bestehen der Opernspiele war naturgemäß auch ein Schaulaufen der Prominenz aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft, und diese zeigte sich rundum begeistert. Das Kreativteam um Regisseur und Bühnenbildner Thaddeus Strassberger sowie Kostümbildner Guiseppe Palella hatte die Handlung ins Rom um 1800 verlegt, Joyce El-Khoury als Tosca und Yongzhao Yu als Cavaradossi glänzten in ihren Gesangsrollen. Der italienische Dirigent Valerio Galli führte das Piedra Festivalorchester souverän und fand ideale Unterstützung durch den Philharmonia Chor Wien und das Kinderchorensemble der Gumpoldskirchner Spatzen.

Liebe, Intrige, Verrat

„Tosca“ wurde im Jänner 1900 in Rom uraufgeführt und gehört bis heute zu den meistgespielten Opern überhaupt. Im Zentrum der Oper steht ein spannendes Dreiecksverhältnis in politisch unsicheren Zeiten: Die berühmte Sängerin Floria Tosca, ihr Geliebter, der Maler Mario Cavaradossi und der skrupellose Polizeichef Scarpia verstricken sich in ein tödliches Drama um Liebe, Eifersucht, politische Intrigen und Verrat. Dennoch ist das Meisterwerk von Puccini kein Selbstläufer, sondern wurde erst durch diese bis ins kleinste Detail akribisch vorbereitete Inszenierung zum Meisterwerk. Insgesamt zählt die opulente Produktion 250 Mitwirkende.

Rechzeitig Karten sichern!

Bis 22. August sind insgesamt 23 Aufführungen geplant, wobei wetterbedingte Absagen möglich sind und für manche Termine nur mehr Restplätze verfügbar sind. Die Aufführungen beginnen jeweils um 20 Uhr, Einlass ist im Juli ab 18:30 Uhr und im August ab 18:00 Uhr.

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