Gratulation zu 40 Jahre Österreichische Lotterien
Vor 40 Jahren startete mit Lotto „6 aus 45“ eine neue Ära des Glücksspiels in Österreich. Seit der ersten Ziehung im September 1986 haben sich die Österreichischen Lotterien zu einem der größten Glücksspielanbieter des Landes entwickelt. Das Jubiläum bietet Anlass für einen Blick auf die wichtigsten Meilensteine – von Rekordgewinnen über die Digitalisierung bis hin zu Spielerschutz und Sportförderung.
Damals und heute
Mit der Gründung am 2. Juli 1986 und der ersten Ziehung von Lotto „6 aus 45“ begann eine neue Phase des geregelten Glücksspiels in Österreich. Heute beschäftigen die Österreichischen Lotterien rund 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Mehr als 5.000 Annahmestellen sowie die Online-Plattform win2day sorgen dafür, dass die Spielangebote österreichweit verfügbar sind.
Im Laufe der vergangenen vier Jahrzehnte wurde das Angebot kontinuierlich erweitert. Neben Lotto zählen heute unter anderem EuroMillionen, Joker, Rubbellose, Brieflose, die WINWIN-Standorte und digitale Spielangebote dazu.
Die wichtigsten Zahlen
Seit 1986 wurden insgesamt
- 13.927 Hochgewinne verzeichnet,
- darunter 1.420 Gewinne in Millionenhöhe.
- Der höchste Gewinn der österreichischen Glücksspielgeschichte wurde im März 2025 erzielt: Eine Person gewann bei EuroMillionen den mit 250 Millionen Euro dotierten Europot.
- Allein 2025 flossen laut Unternehmensangaben rund 706,9 Millionen Euro an Steuern, Abgaben und Beiträgen an den Staat.
- Im selben Jahr wurden mehr als 927 Millionen Tipps bei den Wettscheinspielen abgegeben sowie
- knapp 48 Millionen Rubbellose verkauft.
- Lotto „6 aus 45“ bleibt der bekannteste Klassiker. Seit der Einführung wurden durchschnittlich 21 Tipps pro Sekunde abgegeben.
Von Lotto bis zur digitalen Spielwelt
Das Spielverhalten hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Neben den klassischen Annahmestellen gewinnen Online-Angebote zunehmend an Bedeutung. Über win2day stehen heute Lotteriespiele ebenso zur Verfügung wie digitale Casinospiele. 2025 nahm zudem das erste österreichische Online-Casino-Studio der Plattform den Betrieb auf.
Nach Angaben des Unternehmens dienen neue Technologien nicht nur dem Ausbau des Angebots, sondern auch der Weiterentwicklung von Sicherheits- und Kontrollsystemen.
Mehr zu den Österreichischen Lotterien
Spielerschutz im Fokus
Mit der Digitalisierung wächst auch die Bedeutung des Spielerschutzes. Die Österreichischen Lotterien setzen dabei auf technische Kontrollsysteme, Präventionsmaßnahmen sowie verpflichtende Schulungen für Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und Vertriebspartner.
Digitale Werkzeuge wie der „Health Check“ oder das Spielerschutztool „Mentor“ sollen Spielerinnen und Spielern helfen, ihr Spielverhalten bewusster einzuschätzen. Ziel ist es, problematisches Spiel frühzeitig zu erkennen und verantwortungsvolles Spielen zu fördern.
Milliarden für den Sport
Ein Teil der Einnahmen kommt über die gesetzlich geregelte Sportförderung dem österreichischen Spitzen- und Breitensport zugute. Seit 1986 flossen laut Unternehmensangaben mehr als 2,2 Milliarden Euro in Vereine, Nachwuchsarbeit, Infrastruktur und Sportorganisationen.
Darüber hinaus unterstützen die Österreichischen Lotterien verschiedene Kultur- und Freizeitprojekte. Dazu zählen unter anderem die Lotterien Tage, die Besucherinnen und Besuchern den Zugang zu Museen, Freizeiteinrichtungen und kulturellen Angeboten erleichtern.
Blick nach vorne
Auch nach 40 Jahren stehen die Österreichischen Lotterien vor neuen Herausforderungen. Digitalisierung, verändertes Spielverhalten und der verantwortungsvolle Einsatz neuer Technologien werden die Entwicklung des Unternehmens in den kommenden Jahren maßgeblich prägen.
Generaldirektor Erwin van Lambaart:. „Dieses Jubiläum ist für uns auch ein Auftrag, diesen Weg konsequent weiterzugehen.“
Vertrauen entsteht nicht automatisch mit Erfolg. Es wächst, wenn Menschen erleben, dass ein Unternehmen über viele Jahre verlässlich handelt und Verantwortung übernimmt.