Floridsdorf: Verdächtiger nach Gasexplosion im Krankenhaus gestorben
- Haus bei Explosion völlig zerstört
- Verdacht auf manipulierte Gasleitungen
- Zivilrechtsstreit als mögliches Motiv
Nach der verheerenden Gasexplosion in Floridsdorf in der Nacht auf Sonntag ist der tatverdächtige Hausbewohner verstorben. Der 93-Jährige erlag im Spital seinen schweren Verletzungen. Der Mann war im Kellerbereich des Hauses gefunden und aus den Trümmern geborgen worden. Er wurde anschließend in künstlichen Tiefschlaf versetzt.
Haus bei Explosion völlig zerstört
Die Explosion hatte in der Nacht auf Sonntag ein Einfamilienhaus im Wiener Bezirk Floridsdorf vollständig zerstört. Die Druckwelle beschädigte auch umliegende Gebäude und Fahrzeuge. Zahlreiche Anrainer wurden durch den Knall aus dem Schlaf gerissen. Einsatzkräfte standen im Großeinsatz.
Verdacht auf manipulierte Gasleitungen
Nach bisherigen Ermittlungen gibt es Hinweise auf manipulierte Gasleitungen. Die Explosion dürfte ihren Ausgang im Keller des Hauses genommen haben. Die Behörden gehen derzeit davon aus, dass die Detonation absichtlich herbeigeführt wurde.
Zivilrechtsstreit als mögliches Motiv
Im Fokus der Ermittlungen steht ein jahrelanger Streit um Wohnrechte. Der Konflikt war bereits gerichtsanhängig. Ob dieser tatsächlich Auslöser der Explosion war, ist weiterhin unklar. Die Ermittlungen zu den genauen Hintergründen der Explosion dauern an.