Kein Pflanz: Die vegane Metzgerei

Kaum eine Baustellenteam, das ohne die kleine Zwischenmahlzeit auskommt. Auch viele Schüler und Bürohengste können in ihren Pausen seiner duftenden Verlockung nicht widerstehen. Zum Leidwesen mancher Kollegen. Auch Nadina Ruedl, heute bekennende Veganerin, wurde mit dem Snack-Klassiker sozialisiert. „Eine Leberkässemmel, extra dünn aufgeschnitten und mit viel Gurkerl“, erinnert sie sich. Damit soll auch heute nicht Schluss sein. „Ich möchte weiter genießen, was ich auch als Kind gern gegessen habe und was Genuss verschafft“ – einfach und unkompliziert.

Nadina Ruedl hat eine Leberkäsesemmel am Teller | Credits: Pflanzerei/Nadina Ruedl

In ihrer „Pflanzerei – Die vegane Metzgerei“ stellt sie demnächst den geliebten Gaumenschmaus in einer gesundheitsbewussten, tier- und klimafreundlichen Variante ins Regal: Ende des Jahres soll das erste Geschäft bei uns in der Stadt aufsperren. Gustiert und gekostet werden darf schon bei lukullischen Zwischenstopps beim „Fesch´Markt Wien“ vom 12. bis 14. November und eine Woche später im Rahmen von „Vegan Planet Wien“ (20.11 und 21.11), wo auch ihre Bratwürstel, Faschierte Laibchen und Co. als Austro-Schmankerl 2.0 eine erste Premiere feiern.

Für uns gehören Leberkäse oder Schnitzel zur Speisekarte dazu und sollen mit Genuss auch weiterhin gegessen werden können.

Sonnenblumenkerne und Erbsen

„Im Alltag können unsere Kundinnen und Kunden ihre Frühstücksgewohnheiten beibehalten und durch nachhaltige Fleisch und Wurst aus Pflanzen erweitern“, verspricht die Gründerin. Basis ihrer Produkte sind Sonnenblumenkerne und Erbsenprotein. Die Idee schmeckt bereits. Im April wurde ihr Veggie-Baby für die Top 10 der Start-up-Initiative „greenstart“ ausgewählt.

Autor: Rudolf Grüner, 01.10.2021