Immo anders: Buwog baut auf Bienen

Das „summ, summ, summ wird“ leiser, vor allem auch im städtischen Milieu. Dass sich ein Bienenvolk auf seinem Flug auf den Stephansplatz verirrt – wie diesen Sommer geschehen – ist da schon fast eine exotische Meldung. Fakt ist: Die Honigbiene hat leider auch in Wien einen schweren Stand, ein neuer Standort an prominenter Adresse soll ihr eine der besten Lagen der Stadt – in Flugweite zu den nächsten Rosengärten und Blumenrabatten – schmackhaft machen.

Bienenschutz-Projekt

Dort, an der Rathausstraße 1, wird derzeit eines von vielen laufenden Ansiedelungsprojekten von der Buwog realisiert. Begleitet wird die Initiative vom Bienenschutz-Start-up „Hektar Nektar, das im Rahmen der digitalen Schutzinitiative „Projekt 2028“ binnen der nächsten Jahre die Anzahl der Bienen österreichweit um zehn Prozent steigern will.

Firmeneigener Honig von 250.000 Bienen

Einen nicht unwesentlichen Beitrag werden die fünf Häuser am Dach der Kunden- und Verwaltungszentrale leisten. Die Buwog-Bienenstöcke sollen nach erfolgreichem Einzug rund 250.000 Bienen beherbergen. Ein Imker wird über das Wohl der Bienen achten und den firmeneigenen Honig schleudern.

Bienenstock am Dach der Wiener Rathausstraße | Credit: BUWOG

24 Millionen und mehr

„Bis jetzt konnten wir mit dem Projekt 2028 und der Unterstützung der Wirtschaft mehr als 24 Millionen Bienen retten“, sagt „Hektar Nektar“-Initiator Mark Poreda. Dank der BUWOG komme jetzt eine weitere viertel Million dazu. Kevin Töpfer, Chef der Buwog-Group freut sich Projektpartner in Sachen Biodiversität zu sein. Damit werde man mehr denn je zu einem Ort der Nachhaltigkeit mitten in der Wiener Innenstadt.

Autor: Rudolf Grüner, 03.08.2021