40 Jahre Lotterien: Gala im Konzerthaus
Inhalt
- Von Maria Theresia bis zur digitalen Lotterie
- Milliarden für den heimischen Sport
- Konzessionsvergabe rückt in den Fokus
- Gelddusche feiert ein Comeback
Vier Jahrzehnte Österreichische Lotterien wurden im Wiener Konzerthaus mit zahlreichen Wegbegleitern aus Sport, Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft gefeiert. Neben dem Rückblick auf die Unternehmensgeschichte stand dabei auch die Zukunft des Glücksspielanbieters im Mittelpunkt.
Von Maria Theresia bis zur digitalen Lotterie
Für den historischen Bogen sorgte gleich zu Beginn Maria Theresia. Nienke Latten, Hauptdarstellerin von „Maria Theresia – Das Musical“, eröffnete den Abend musikalisch, ergänzt durch eine KI generierte Version der Monarchin. Hintergrund: Das „Lotto Privileg“ Maria Theresias aus dem Jahr 1752 gilt als wichtiger Meilenstein in der Geschichte des österreichischen Lotteriewesens.
Die heutigen Österreichischen Lotterien wurden vor 40 Jahren gegründet. Seither haben sich Spielangebote, Vertrieb und Technik grundlegend verändert. Eine wichtige Rolle spielen weiterhin die tausenden Annahmestellen im ganzen Land. Otmar Schwarzenbohler, Bundesgremialobmann der Trafikanten, sprach bei der Gala über die langjährige Zusammenarbeit.
Milliarden für den heimischen Sport
Ein Schwerpunkt des Abends lag auf den Partnerschaften des Unternehmens. Vertreten waren Organisationen aus Sport, Kultur, Sozialem und Inklusion, darunter die Österreichische Sporthilfe, das Österreichische Olympische Comité, das Österreichische Paralympische Comité, die Vereinigten Bühnen Wien und der Tiergarten Schönbrunn.
Besonders eng ist die Verbindung zum Sport. Nach Angaben des Unternehmens flossen in den vergangenen 40 Jahren insgesamt 2,3 Milliarden Euro in die Sportförderung. Über die Bedeutung langfristiger Unterstützung diskutierten bei der Jubiläumsfeier unter anderem Sportler sowie ÖFB Teamchef Ralf Rangnick.
Auch zahlreiche bekannte Gäste kamen ins Wiener Konzerthaus. Unter ihnen waren Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer, ÖBAG Vorständin Edith Hlawati, ORF Generaldirektorin Ingrid Thurnher, der designierte ORF Generaldirektor Clemens Pig sowie ehemalige Führungskräfte der Österreichischen Lotterien und Casinos Austria.
40 Jahre Österreichische Lotterien bedeuten für uns auch einen Auftrag für die Zukunft.
Konzessionsvergabe rückt in den Fokus
Mit Blick auf die kommenden Jahre gewinnen Digitalisierung und verantwortungsvolles Glücksspiel weiter an Bedeutung. Gleichzeitig steht mit der bevorstehenden Konzessionsvergabe eine wichtige Weichenstellung für den österreichischen Glücksspielmarkt bevor.
Generaldirektor Erwin van Lambaart. betonte, dass Innovation, verantwortungsvolles Spiel und gesellschaftlicher Nutzen auch künftig miteinander verbunden werden müssten.
Gemeinsam mit den Vorständen Martin Škopek und Andreas Bierwirth betonte er zudem die Bedeutung von Sicherheit und technischer Weiterentwicklung. Die Österreichischen Lotterien wollen sich mit diesen Schwerpunkten auch für die nächste Konzessionsperiode positionieren.
Unsere Stärke liegt in langfristigen Partnerschaften und in der Verantwortung, die wir für dieses Land übernehmen.
Gelddusche feiert ein Comeback
Zum Abschluss kehrte ein Klassiker zurück: die legendäre Gelddusche. Vier der mehr als 30 anwesenden Partnerorganisationen wurden ausgelost und konnten Geldscheine sammeln. Die erzielten Beträge wurden von den Vorständen anschließend verdoppelt. Über Spendenlose konnten auch die Gäste zusätzliche Beiträge für ausgewählte Organisationen leisten.