Zukunftssicher: Dornbirner Sparkasse

Weekend: Was dürfen die Kund:innen  vom neuen Vorstandsteam erwarten?
Harald Giesinger:
Gerade zeigt sich wieder, dass sich unser Geschäftsmodell, nämlich Geld aus der Region für die Region zu verwenden, sehr bewährt. Darauf setzen wir natürlich auch weiterhin. Unsere Kund:innen schätzen uns zurecht als sicheren Hafen für ihr Erspartes und als vertrauenswürdige Partnerin in allen Geldangelegenheiten. Besonders überzeugen wir damit, dass man bei uns persönliche Beratung direkt vor Ort bekommt und, mit unserem Internetbanking George und den Apps, die innovativsten digitalen Angebote dazu. Unser Ziel: Unsere Kund:innen sollen zwischen einer Reihe von Kontaktmöglichkeiten die von ihnen individuell bevorzugte wählen können.

Weekend: Stichwort Digitalisierung: Wo steht die Dornbirner Sparkasse?
Martin Jäger:
Mit George, den Apps und auch den digitalen Web-Angeboten sind wir sicherlich digitale Innovationsführerin. Das spiegeln auch die unglaublichen Wachstumsraten in diesem Segment wider. Wir kommen damit den Bedürfnissen der jüngeren Generationen entgegen, die ihre Basisgeldgeschäfte vorzugsweise online abwickeln. Gleichzeitig sorgen wir aber auch dafür, dass die Älteren den Anschluss an die Digitalisierung behalten. Gerade eben wirkt die Pandemie als Boost für Online-Beratungen für Bausparen, Kleinkredite, Leasing oder Versicherungsprodukte.

Weekend: Die Dornbirner Sparkasse setzt auf Nachhaltigkeit. Was ist weiter geplant?
Harald Giesinger: Nachhaltigkeit ist für unser Haus schon lange ein Schwerpunktthema. Wir sind mit allen Standorten Ökoprofit-zertifiziert und zielen auf die Reduktion unseres Ressourcenverbrauchs ab. Der Anschluss ans Fernwärmenetz halbierte im Vorjahr unseren CO2-Verbrauch. Aktuell installieren wir gerade eine neue Photovoltaik-Anlage. Nachhaltigkeit bezieht sich aber auf alle Geschäftsprozesse, weshalb wir regelmäßig Gemeinwohlbilanzen legen und aufzeigen, wie wir uns über die gesetzlichen Bestimmungen hinaus fürs Gemeinwohl engagieren.

Weekend: Wie werden sich die Zinsen entwickeln?
Martin Jäger:
Wir gehen längerfristig von einem gleichbleibend niedrigem Zinsniveau aus. Das freut natürlich alle, die Wohneigentum finanziert haben oder finanzieren wollen. Die Sparbuch-Sparer:innen freuen sich naturgemäß weniger. Obwohl die Inflation hier langfristig das Kapital aufzehrt, eignet sich das Sparbuch natürlich immer noch hervorragend als täglich verfügbare Reserve für ungeplante Ausgaben. Was aber die Höhe von drei Monatsgehältern überschreitet, könnte gewinnbringender angelegt werden. Es gilt den richtigen Mix aus Sicherheit, Rendite und Liquidität zu finden.

Weekend: Welche Alternativen gibt es zum Sparbuch?
Giesinger und Jäger:
Da gibt es eine Reihe von Möglichkeiten. Wer erstmals in den Kapitalmarkt einsteigt, ist mit einem Investmentfonds sicher gut beraten. Die bieten wir auch mit nachhaltiger Ausrichtung an. In Form von Fondssparen kann man schon mit 50 Euro pro Monat langfristig Kapital aufbauen. Insgesamt entscheidet eine umfassende Veranlagungsstrategie. Unsere Berater:innen informieren dazu gerne.

Zu den Personen:

Harald Giesinger
Vorstandsvorsitzender
(Jahrgang 1969)

  • verheiratet, zwei Kinder
  • Werdegang: seit 1993 in der Sparkasse, Leiter der Kreditabteilung, anschließend Firmenkundenbereichsleiter, seit 2007 im Vorstand der Dornbirner Sparkasse.
  • Hobbies: Laufen und Skifahren

Mag. Martin Jäger
Vorstand

  • (Jahrgang 1969)
  • verheiratet, 1 Kind
  • Studium BWL Innsbruck und Private Banking Liechtenstein, 2010 bis 2020 im Vorstand in der Sparkasse Bregenz, seit November 2020 Vorstand der Dornbirner Sparkasse.
  • Hobbies: Kino, Film, Skifahren
Autor: Weekend Magazin Vorarlberg, 23.03.2021