OLINA – Küchen die begeistern

Weekend: Sie blicken heuer auf 20 Jahre olina Vorarlberg zurück?
Thomas Prugger:
Wir haben vor 20 Jahren das 1998 gegründete Unternehmen olina in Vorarlberg im Franchisesystem übernommen und verkaufen mit unserem 25köpfigen Team einzigartige, besondere Küchen. Diese sind maßgeschneidert und ideal auf die Nutzerwünsche abgestimmt, mit cleveren Details geplant und von Experten montiert und eingebaut. Wir sind wie guter Wein und werden mit den Jahren besser. Jede olina Küche ist ein Unikat.

Weekend: olina überzeugte von Beginn an mit Spezialitäten?
Erwin Dobler:
olina hat sich Alltagstauglichkeit auf die Fahnen geschrieben. Entsprechend viel Gewicht liegt auf der Entwicklung durchdachter Detaillösungen. Wir waren und sind mit vielen Besonderheiten Vorreiter. Brotschublade, Deckelöffner, Steckdosenlösungen, Sockelleiter, Eckauszüge und Gewürzboxen begeistern unsere Kunden. Tierfreunde lieben unsere Sockelschublade in der vieles – selbst Futternäpfe – sauber verstaut werden kann. Mittlerweile sind die Sockelladen sogar mit Zeitschaltuhr oder Fernbedienung erhältlich. Zudem gestalten wir ideal abgestimmte Wohnraumlösungen für Küche und Esszimmer.

Weekend: Ihr Weiterempfehlungsgrad ist entsprechend hoch?
Thomas Prugger:
Die Rate ist höchst erfreulich, die Kunden schätzen unsere hohe Servicequalität und die Zusammenarbeit mit zuverlässigen, regionalen Handwerkspartnern. Knapp zwei Drittel unserer Neukunden gehen auf zufriedene olina-Kunden zurück. 70 % unseres Umsatzes erwirtschaften wir in Vorarlberg, 30 % in der Schweiz. Ein Ansprechpartner begleitet Auftraggeber im gesamten Planungsprozess vom Erstgespräch bis zur Abnahme der olina Küche. Wir erledigen alle Schritte von A bis Z und organisieren für unsere Schweizer Kunden sogar die Zollagenden.

Weekend: Wie steht es um Trends wie smart kitchen und Co?
Erwin Dobler:
Eine gute Küche passt zur Lebenssituation und überzeugt mit Material, Funktion, Form und moderner Gerätetechnik. Integrierte Flachbildschirme, Ladestationen fürs Handy, Fernbedienung etc. werden bereits seit Jahren angeboten. Vieles ist machbar, hat sich aber noch nicht wirklich durchgesetzt: Kochfeldabzüge mit Soundsystem oder Küchenarbeitsplatten mit integriertem Touch Stone und Bedienelementen. Fix verbaute Systeme sind nicht nötig, da man mit Handy und Tablet sämtliche Geräte steuern und programmieren kann. Innovativ wäre, wenn es in absehbarer Zeit bereits Fernwartungen für Küchengeräte gäbe.

Weekend: Was zeigt der Blick in die Zukunft?
Prugger/Dobler:
Der Markttrend zeigt zwei Pole – jene Klienten die bevorzugt günstig kaufen wollen und jene, die Wert auf Nachhaltigkeit und Herkunft legen. Es gibt daher fast nur noch Großflächenanbieter oder Spezialisten – in der Mitte bewegen sich nicht mehr viele. Die Produkte selber werden sich immer ähnlicher – wesentliche Unterschiede liegen in Beratung, Produkt- und Montagequalität und Service. Und hier sind wir auch die nächsten 20 Jahre stark – weit über den individuellen Küchenplan hinaus! 

Zu den Personen: THOMAS PRUGGER und ERWIN DOBLER

Thomas Prugger

  • Jahrgang 1964
  • Familienstand, verheiratet, 3 Töchter
  • Werdegang: Finanzausbildung, seit 1997 in der Küchenbranche, seit 2000 olina-Inhaber.
  • Hobbies: Segeln, Skifahren, E-Bike

Erwin Dobler

  • Familenstand: verheiratet, 1 Tochter
  • Werdegang: Tischlerlehre, seit 1977 in der Branche, als Küchenmonteur/Kundendienst, Verkauf, seit 2000 olina-Inhabers
  • Hobbies: Segeln, Skifahren, Grillen
Autor: Claudia Weiss , 30.09.2020