Mobilitätskonzept von Blum schont Umwelt nachhaltig

Zukünftig sollten 60 % der Mitarbeitenden für den Arbeitsweg nachhaltige Verkehrsmittel nutzen. Dazu bietet das Unternehmen kostenlose Jahrestickets für den Verkehrsverbund Vorarlberg, Firmenzuschüsse für Jobräder und ein Umweltpunkte-System.
Autor: Weekend Magazin Vorarlberg, 23.02.2022 um 16:08 Uhr

Der Beschlägeexperte Blum möchte noch mehr Mitarbeitende dazu animieren, den eigenen Arbeitsweg statt mit dem Auto per Zug, Bus oder Fahrrad, zu Fuß oder in Fahrgemeinschaften zurückzulegen. Das Ziel ist, den Anteil in den nächsten Jahren auf 60 % zu erhöhen und positive Effekte für Gesundheit und Umwelt herbeizuführen. Dazu hat das Familienunternehmen ein Gesamtkonzept ausgearbeitet: „Wir analysieren fortwährend unsere Mitarbeitermobilität und stehen im engen Austausch mit den Verkehrsbetrieben und den Gemeinden“, berichtet Katharina Schön. Nachhaltige Mobilität reduziert klima- und gesundheitsschädliche Emissionen wie CO2, Stickoxide und Mikroplastik, das über den Reifenabrieb in die Umwelt gelangt. Zudem entlastet es die Verkehrsinfrastruktur: „Wir wollen die Straßen freimachen für alle, die keine Alternative zum Auto haben und langfristig die Anzahl der Parkplätze je Mitarbeitenden reduzieren“, so die Mobilitätsexpertin weiter. Um diesen Wandel voranzutreiben, bietet Blum ein Paket aus nachhaltigen Angeboten.

„Für unsere Mitarbeitenden gibt es kostenlose Jahrestickets für den Verkehrsverbund Vorarlberg, wenn sie im Gegenzug auf ‚ihren‘ Parkplatz verzichten.“ Katharina Schön, Mobilitätsbeauftragte bei Blum

Attraktive Angebote

Der Beschlägehersteller übernimmt die Kosten der Maximo-Jahreskarten der Belegschaft. „So fördern wir nachhaltige Mobilität nicht nur auf dem Arbeitsweg, sondern darüber hinaus. Alle Mitarbeitenden können das ganze Jahr kostenfrei im ganzen Land Bus und Bahn fahren – zur Arbeit und in der Freizeit”, erzählt Katharina Schön. Mit dem Jobrad-Programm bezuschusst Blum, zusätzlich zur staatlichen Förderung, die Neuanschaffung von Fahrrädern. Außerdem können Mitarbeitende, die nachhaltig zur Arbeit anreisen, Umweltpunkte sammeln und gegen Prämien eintauschen. „All diese Maßnahmen erfordern ein Miteinander und im Gegenzug zu den Fördermaßnahmen verzichten unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf ihren Anspruch auf einen Parkplatz“, erklärt die Mobilitätsbeauftragte abschließend.