Berufsorientierung trotz Corona möglich

„Das Schnuppern ist eine wichtige Orientierungsmöglichkeit für die Jugendlichen, aber auch eine Unterstützung für die Unternehmen, geeignete Lehrlinge und zukünftige hoch qualifizierte Fachkräfte zu finden“, betont Wirtschaftskammer Direktor Christoph Jenny und ergänzt: „Gerade in Zeiten der Pandemie gilt es diese Form der beruflichen Orientierung mehr denn je zu forcieren, um den Jugendlichen berufliche Perspektiven und Alternativen aufzuzeigen.“ Gerade für jene, die in ihrer schulischen Leistung eher schlecht abgeschnitten haben, sei der persönliche Kontakt wichtig, um sich doch noch über die Persönlichkeit profilieren zu können.

Die Möglichkeit der individuellen Berufsorientierung besteht für Schüler aller Schultypen ab der achten Schulstufe (ab der vierten Klasse Mittelschule oder AHS, der achten und neunten Klasse Sonderschule, der PTS, auch an weiterführenden Schulen).

    Einhaltung der Sicherheits- und Hygienemaßnahmen

    Die Betriebe müssen ein sicheres Schnuppern gewährleisten: Geltende Sicherheits- und Hygienemaßnahmen, wie die Einhaltung eines zwei Meter Mindestabstands, das Tragen einer FFP2-Maske sowie die regelmäßige Handdesinfektion, müssen beachtet werden. Vor allem bei Rundgängen im Unternehmen sowie beim Kontakt zu den Mitarbeitern und bei der Mittagsverpflegung gilt es, verstärkt auf die Sicherheitsmaßnahmen zu achten. WKV-Direktor Christoph Jenny lobt das diesbezügliche Engagement der heimischen Unternehmen und versichert: „Unsere Unternehmen sind in dieser Hinsicht hervorragend aufgestellt: Die Präventionskonzepte werden vorbildlich umgesetzt und die letzten Monate haben gezeigt, dass es kaum zu Infektionen in den Betrieben gekommen ist.“

    Bei Fragen zur Planung und Durchführung des individuellen Schnupperns in Unternehmen stehen die Ausbildungsberater der WKV, Alexander Flatz und Markus Felder, den Betrieben jederzeit kostenlos zur Verfügung.

    Unterstützung für Jugendliche und Eltern

    „Neben dem Engagement von Schulen und Unternehmen in dieser Phase ist es wichtig, dass die Jugendlichen und Eltern nach Möglichkeit am Thema Schnuppern dranbleiben, da nichts den persönlichen Eindruck für die Wahl der passenden Ausbildung ersetzen kann“, unterstreicht BIFO-Geschäftsführer Andreas Pichler. Und wer sich noch nicht ganz sicher ist, hat im BIFO die Möglichkeit, sich Informationen und Rat zu holen bzw. sich im Rahmen einer Potenzialanalyse über den eigenen Ausbildungswunsch klarer zu werden.

    Das BIFO ist eine Institution der Wirtschaftskammer Vorarlberg und des Landes Vorarlberg.

      Weitere Informationen zum Thema Schnuppern:

      Autor: Weekend Magazin Vorarlberg, 05.02.2021